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#1

Der UNO-Migrationspakt ist eine Mogelpackung

in Diskussionsplattform politischer Themen 03.12.2018 13:56
von Kristina (gelöscht)
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https://koptisch.wordpress.com/2018/12/0...ckung/#comments


Kommentar von Weihbischof Andreas Laun.
http://kath.net/news/66084

Der UNO-Migrationspakt ist eine Mogelpackung
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Einleitung „Kopten ohne Grenzen„

Endlich einmal einige wenige Stimmen aus der kath. Kirche, die sich kritisch mit dem europazerstörenden Pakt auseinandersetzen. Dafür ein herzlicher Dank! Dieser Kommentar von Weihbischof Laun drückt das Wider gegen diesen unseligen Pakt umfassend aus.
Leider ist dieser Bischof wie auch Bischof Athanasius Schneider eine Minderheit im deutschsprachigen Episkopat. Viele anderen Vertreter der Kirchenführung meinen, dass dieser Pakt einen christlichen Ansatz habe und übersehen dabei die möglichen Folgen einer Einnahme Euiopas durch den Islam.

Die Visegrad-Staaten machen es vor, denn sie hatten schon einmal mit dem Islam zu tun und haben diese Zeit in schlechter Erinnerung. Aber die naiven Westländer meinen noch immer im Islam eine verwandte und verbündete Religion gefunden zu haben, obwohl sie genau das Schicksal der Christen in islamischen Ländern kennen. Und das kann einfach keine Naivität mehr sein. Dieser Kirche ist jegliche Antenne für Gefahren für ihre Gläubigen abhanden gekommen.
Die Lüge, die Vertuschung der Wahrheit, das Vermeiden der Benennung der Schuldigen für die Üerbevölkerung sowie die Benennung dieser selbst, wird für diesen Pakt benutzt, um die Zielländer zu austauschbaren Bevölkerungsreservoire in Europa zu machen. Der Vorteil dieses Austausches ist klar: Die leichtere Manipulation der Menschen mit niedrigerem IQ. Denn gleichzeitig setzt der Kampf der Regierung gegen bestehende Bildungsstandards in diesem Lande an.


Wer nach diesem langen Text noch weiteres Interesse hat, sollte auch den folgenden Artikel von Thilo Sarrazin nicht zu lesen versäumen.
Er zerpflückt diesen Pakt in seiner unnachahmlichen Manier der sachlichen, aber trefflich analytischen Sachlichkeit:


https://www.achgut.com/artikel/alles_was..._wissen_sollten

Alles, was Sie über den Migrationspakt wissen sollten!

Der „Global Compact for safe, orderly and regular Migration“ (Migrationspakt) wurde in zwischenstaatlichen Verhandlungen am 13. Juli 2018 als Entwurf vereinbart und soll in einer Konferenz der Staats- und Regierungschefs am 10./11. Dezember in Marokko verabschiedet werden.
Der Migrationspakt enthält neben einer vorangestellten „Vision“ und einem Abschlussteil zur „implementation“ (Umsetzung) 23 „objectives and commitments“ (Ziele und Verpflichtungen), die im einzelnen mit ausführlichen Maßnahmekatalogen unterlegt werden.

Der Migrationspakt pflegt eine geschwollene, verhüllende und extrem redundante Behörden- und Diplomatensprache. Im englischen Originaltext wirkt das noch unangenehmer als in der deutschen Übersetzung. Internationale Dokumente dieser Art zeichnen sich allerdings nur selten durch Klarheit, Prägnanz und sprachliche Schönheit aus.

Das ist bei solch einem Thema wohl unvermeidlich. Schuldige dürfen ja nicht klar benannt werden, um die Unterschrift aller zu bekommen. Sachliche Kausalitäten und Zusammenhänge müssen im Text dort unterdrückt werden, wo sie den Interessen von Beteiligten in die Quere kommen, die die Sünden und Verfehlungen ihrer Länder möglichst unerwähnt lassen wollen.
So fehlt im Migrationspakt jede klare kausale Zurechnung der Migrationsursachen und jede Aussage dazu, dass die Gründe für Auswanderungswünsche bis hin zur Fluchtmigration in den Herkunftsländern liegen und auch nur dort bekämpft werden können. Wer sich also mit den Ursachen von Migration beschäftigen will, braucht den Text des Migrationspaktes gar nicht erst aufzuschlagen, er hätte dort einen Erkenntnisgewinn von null.

Dabei wäre es die wichtigste Aufgabe eines sinnvollen Migrationspaktes, genau hier anzusetzen und eine internationale Übereinstimmung darüber herzustellen, was in den Auswanderungsländern geschehen muss, um den Migrationsdruck zu vermindern und die Bevölkerung im Land zu halten.

Eine fundamentale Lüge am Anfang

Hier versagt der vorliegende Text nahezu vollständig. Im Ziel 2 wird nur sehr verdruckst von „nachteiligen Triebkräften und strukturellen Faktoren“ gesprochen, die „Menschen dazu veranlassen, ihre Herkunftsländer zu verlassen“. Von Unterdrückung, Diktatur, Korruption, kleptokratischen Führungsschichten, Bildungsversagen ist allenfalls andeutungsweise in positiv besetzten Begriffen die Rede.

Völlig ausgeklammert – und das ist eines der größten Defizite des Migrationspaktes – wird die wichtigste Ursache des Auswanderungsdrucks, nämlich die seit Jahrzehnten anhaltende Bevölkerungsexplosion in den meisten Auswanderungsländern in Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten. Völlig ausgeklammert wird zudem, dass auch die gutwilligste Einwanderungspolitik der Industrieländer nur einen winzigen Bruchteil des gewaltigen Menschenüberschusses aufnehmen kann, den der Geburtenreichtum der Auswanderungsländer in Afrika und im Nahen und Mittleren Osten Jahr für Jahr produziert.

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#2

RE: Der UNO-Migrationspakt ist eine Mogelpackung

in Diskussionsplattform politischer Themen 06.12.2018 09:41
von Kristina (gelöscht)
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https://katholisches.info/2018/12/05/pap...rmbau-zu-babel/

Papst Franziskus und der neue Turmbau zu Babel

Von Andreas Becker

Während immer mehr westliche Staaten Bedenken gegen den UNO-Migrationspakt äußern, befürwortet die katholische Kirche das Abkommen.

Die USA, Australien, Israel, die Schweiz, Österreich, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Polen und Bulgarien lehnen den Global Compact for Migration ab. Italien, Neuseeland, Griechenland, Slowenien, Kroatien, Dänemark, die Niederlande und Belgien haben eine Unterzeichnung ausgesetzt. Damit stellt sich die Frage, wer eigentlich den Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration, der am kommenden 10./11. Dezember im marokkanischen Marrakesch unterzeichnet werden soll, überhaupt will. Der Blick auf die Landkarte verschafft Klarheit: Das ist neben den UNO-Bürokraten vor allem die Bundesrepublik Deutschland, die bereits 2015 die sogenannte „Flüchtlingswelle“ anzog und aufnahm. Die Bundesregierung ist demnach federführend in der Migrationsagenda, und das, obwohl selbst innerhalb des deutschen Sprachraumes Österreich und die Schweiz bereits ausgeschert sind.

Die Unterzeichnung wird zwar wegen der zahlreichen Unterzeichnerstaaten als Weltereignis benannt, betrifft aber letztlich nur die westlichen Staaten, da eine Migration ausschließlich in diese Richtung stattfindet.

Wenig überraschend kommt die Zustimmung zum Migrationspakt durch den Vatikan. Unter Papst Franziskus öffnet sich die Kirche immer mehr einem Phänomen, vor dem sie sich bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil, hütete: dem „progressiven Messianismus“ (Medias-Presse). Er stützt sich nicht auf die Glaubenslehre, sondern sucht ganz irdisch nach politischen und sozialen „Wunderrezepten“. Die Welt als Schmelztiegel, die Zerstörung von Nationen und Völkern nur Migration und Multikulturalismus, der Verzicht auf Traditionen und der religiöse Synkretismus sind die praktischen Konsequenzen dieses ideologischen Progressismus, der sich heute auf Globalismus reimt. Der UNO-Migrationspakt ist ein Baustein zur Erreichung dieser grenzenlosen, globalen Welt, die Aldous Huxley als „schöne, neue Welt“ prophezeite.

Der Heilige Stuhl arbeitete im Auftrag von Papst Franziskus direkt an der Ausarbeitung des Migrationspaktes mit und lieferte 20 konkrete Vorschläge dazu. Kritiker sprechen hingegen von einer „Förderung der Nomadisierung des Menschen“. Die Nationen sollen die Kontrolle über ihre Grenzen verlieren.

Der Jesuit Michael Czerny, von Papst Franziskus zum Untersekretär des von ihm neuerrichteten, ominösen Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ernannt, erklärte der Presseagentur SIR, daß der Vatikan „eine sichere, geordnete und reguläre Migration insbesondere für die Schwächsten“ wolle.

Der Heilige Stuhl arbeitet hart an der Entwicklung dieses Paktes. Wir hoffen, daß wir die Kirchen jedes Landes dazu ermutigen können, diesen sehr wichtigen Prozeß zu begleiten, der den Willen, den Wunsch und die Politik der Kirche in Bezug auf die Migranten, insbesondere die am stärksten gefährdeten, darstellt.“

Czerny weiter:

„Wir sind glücklich, zu sehen, daß der Global Compact for Migration auf dem Wunsch gründet, den Dialog und die Kultur der Begegnung zu fördern. Auch wenn die Angst ihre Gründe hat, dürfen wir die Angst nicht entscheiden lassen.“

Trotz des offensichtlichen Versagens des „Zusammenlebens“ an allen vier Enden der Welt und trotz der immer massiveren Ablehnung der erst vor kurzem angefachten Massenwanderung in vielen Ländern, weicht Papst Franziskus keinen Zentimeter von seiner Migrationsagenda ab. Die Tatsache, daß zwischen Flucht und interessengeleiteter Migration nicht unterschieden wird, führt auch dazu, daß bewußt ausgeblendet wird, daß die Migrationsagenda der UNO, der deutschen Bundesregierung, des Papstes und nun des Migrationspaktes die Völkerwanderungen erst richtig auslösen wird.

Die „Flüchtlingswelle“ seit 2015 wird als „Naturphänomen“ dargestellt, das „einfach“ geschehe. Dem ist aber nicht so, wie die einfache Frage belegt, warum es dann vor 2015 keine solchen „Flüchtlingswellen“ aus außereuropäischen Ländern gab, obwohl Krieg und Zerstörung seit Anbeginn Teil der Menschheitsgeschichte sind. Oder anders ausgedrückt: Warum gab es nur eine Völkerwanderung, und die liegt bereits 1500 Jahre zurück und erfolgte nur innerhalb Europas, während außereuropäische Eindringlinge wie die Hunnen und die Awaren zurückgeschlagen wurden?

Bei Papst Franziskus scheint ein utopisches Denken mitzuschwingen, das auch dem Kommunismus, der Freimaurerei und der Gnosis eigen ist, aber die anthropologische Weisheit der Kirche über das Wesen des Menschen außer Acht läßt. Es schimmert der Wunsch durch, aus eigener Kraft zu einem utopischen „Ursprung“ oder „Urzustand“ der Menschheit zurückzukehren und dadurch doch ein „Paradies auf Erden“ zu errichten – und zwar „ohne das Königtum Christi“.

Offensichtlich sind die Baumeister, die einen neuen Turm zu Babel errichten wollen, indem sie die Einheit aller Menschen verwirklichen (oder erzwingen) – und das ohne den Vater, der sie erschaffen hat, und ohne den Sohn, der sie erlöst –, auch in der Kirche in höchste Stellen aufgestiegen und bauen heute aus der Kirche heraus am Turm mit.

Gott hat darauf in der Geschichte bereits geantwortet. Diese Antwort wird einfach ignoriert.

Text: Andreas Becker

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#3

RE: Der UNO-Migrationspakt ist eine Mogelpackung

in Diskussionsplattform politischer Themen 06.12.2018 10:18
von Kristina (gelöscht)
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Ja, ist es denn noch verwunderlich, wenn die Kirche den Migrationspakt unterstützt und sogar noch Vorschläge dazu macht?

Die "neue Kirche" (10)

Es ist unfassbar, wie die Kirche von diesem freimaurerischen Gift unterwandert werden konnte.

Die Durchführung zu einer globalen Welt ist auf Lug und Trug aufgebaut.
Die Globalisierung ist ein Vorwand, damit erste Schritt zur Neuen Weltordnung umsetzbar ist.

Dazu braucht es noch weitere Leitlinien:

Reduzierung der Weltbevölkerung

Die Reduzierung der Bevölkerung ist ein Mord auf Raten, damit die Menschen besser zu kontrollieren sind.

Beispiele:
Reduzierung der Bevölkerungen.
Was, wenn es die Klimaerwärmung gar nicht gibt?
Was, wenn mit Chemtrails, Haarp usw. das Wetter künstlich erwärmt wird?
Was, wenn man mit der Wettermanipulation Trockenheit und Wärme auslöst?
Abschaffung des Bargelds.
Aufbau einer Diktatur.
Freimaurer-Leitspruch: Ordo ab Chao
Einheits-Religion
Gender-Mainstreaming
RFID-Chip.
usw.

Der Umbruch kommt von allen Seiten.
Jeder einzelne Baustein zieht wieder andere Reaktionen nach sich!

Letztlich kann dieses psychologische Spiel, mit diesem End-Game nur mit Augenwischerei und Manipulation der Völker funktionieren, damit der Aufbau der Neuen Weltordnung weitestgehend ungehindert durchgezogen werden kann.
Dieses Wort nahmen schon Papst Johannes Paul II und viele andere Kleriker in den Mund, zu lesen im Link oben.

Viele Menschen sind so manipuliert, dass sie gar nicht wissen, dass und von wem sie gesteuert werden.

Satan baut sein Reich auf.

Wir schauen zu und können nur beten.

Aber wenigstens wissen wir, WARUM die Welt immer mehr ins Wanken gerät.
Das ist auch schon was.


zuletzt bearbeitet 06.12.2018 11:29 | nach oben springen

#4

RE: Der UNO-Migrationspakt ist eine Mogelpackung

in Diskussionsplattform politischer Themen 17.12.2018 20:57
von Kristina (gelöscht)
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https://katholisches.info/2018/12/13/pae...spakt/#comments

Päpstlicher Segen für den Globalen Migrationspakt

Der Global Compact for Migration ist unterzeichnet. Er trägt vor allem die zahlreichen Unterschriften von Vertretern aus Herkunftsländern. Deutlich geringer sind die Unterschriften von Vertretern der Zielländer. In manchen Staatskanzleien ist man noch imstande, die einfache Frage nach dem Cui bono zu stellen. Der Heilige Stuhl war in Marrakesch mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin vertreten und erteilte dem Pakt den Segen von Papst Franziskus.

Papst Franziskus erteilte im September 2015 als einziger Religionsvertreter und somit als anerkannte höchste, moralische Autorität im New Yorker Glaspalast der Vereinten Nationen den UNO-Zielen für nachhaltige Entwicklung (deutsch offiziell: Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung) seinen Segen. Abtreibung hin oder her. Am vergangenen Dienstag tat der
Kardinalstaatssekretär in Marrakesch beim Globalen Migrationspakt das Gleiche.

Die Migrations-Kompaktaten stellen einen weiteren Schritt zur Globalisierung und damit zur Beschneidung der staatlichen Souveränität dar. Beschönigungen hin oder her. Was sie genau bedeuten, muß sich erst zeigen, und das nicht etwa nur deshalb, weil sie erst in die Tat umgesetzt werden müssen. Vielmehr deshalb, weil darin Begriffe unscharf formuliert und daher fließend sind. Das ist Absicht. Seit 2015 wurde dieses Vorgehen im großen Stil vorexerziert mit der fließenden Synonymisierung von Flüchtling und Migrant. Der Vertragstext scheint bewußt als work in progress konzipiert zu sein. Er ist schwammig, sodaß seine konkrete Umsetzung jenen einen weiten Spielraum läßt, ihn auszubauen, die ihn tonangebend gestalten können. Das sind jene, die den Pakt wollten. Sie haben sich selbst ein bemerkenswertes Instrument in die Hand gegeben.

Vatikan verkündet neue Gebote und neue Sünden

Auch der Vatikan erteilte Anfang der Woche dem Global Compact for Migration im Auftrag von Papst Franziskus grünes Licht. Konkret ist damit die Verabsolutierung der Migration als Recht gemeint. Anders ausgedrückt: Für den Heiligen Stuhl unter Franziskus ist Migration unter allen Umständen und immer etwas Gutes und die Aufnahme der Migranten durch die Zielländer unter allen Umständen und immer eine Pflicht.

Religionshistorisch und theologisch betrachtet wurde die 2015 über Nacht postulierte „Willkommenskultur“ vom Heiligen Stuhl in den Rang der Gebote und ein Verstoß dagegen in den Status einer Sünde gehoben.

Der nächste Schritt steht in wenigen Tagen, am 19. Dezember, bevor und wird sich wieder im Glaspalast in New York abspielen. Dort wird die UNO-Vollversammlung den Migrationspakt formal beschließen. Das Ergebnis der Abstimmung steht bereits fest.

Der Vatikan ist nicht Mitglied der UNO, weshalb der Kardinalstaatssekretär mit dem Status eines Ständigen Beobachters in der marokkanischen Millionenmetropole anwesend war. Als solcher kann er nicht nur an den UNO-Konferenzen teilnehmen, sondern auch das Wort ergreifen.

Was sagte Kardinal Parolin in Marrakesch?

Er kündigte an, bereits „den Prozeß eingeleitet“ zu haben, „um die effizientesten Formen zu finden, mit denen die Einrichtungen der katholischen Kirche und die katholischen Organisationen der ganzen Welt“, den globalen Pakt nützen können. Was das genau heißen soll, ist angesichts des in der Substanz wenig greifbaren Vertragstextes mehr als unklar. Entscheidender scheint also die Absichtserklärung, und die ist ein bedingungsloses Bekenntnis zur Migrationsagenda der UNO.

In der Tat gehört Papst Franziskus seit mehr als fünf Jahren zu den aktivsten unter den führenden Stichwortgebern der Migrationsagenda, wenngleich er nicht deren Erfinder ist.

Merkels Marrakesch-Botschaft

Neben ihm steht auf politischer Ebene gleich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ihre Botschaft in Marrakesch bestand aus drei zentralen Punkten:

- Massenmigration ist ein „normales Phänomen“;
- wenn sie legal erfolgt, „ist sie eine positive Sache“;
- die Handhabung eines „globalen Phänomens“ kann „nicht den einzelnen Staaten anvertraut“ werden, sondern „nur der internationalen Gemeinschaft“.

Migration ist insofern ein globales Phänomen, als es in zahlreichen Ländern weltweit auftritt. Es handelt sich aber nicht im konkreten Fall um ein globales Phänomen, weil keine Migrationsbewegung global erfolgt. Jede Situation in den einzelnen Herkunftsländern ist anders, anders sind die Migrations-, Schleuser- und Schlepperwege, anders sind die Zielländer und anders ist die Situation und sind die Motive eines jeden einzelnen Migranten.

Damit ist auch schon die Behauptung widerlegt, die einzelnen Länder könnten die Migration nicht handhaben. Wer sonst?

In Wirklichkeit redete Merkel der Entmachtung und Entrechtung der souveränen Staaten das Wort, die in einer zentralen Frage schlechthin, den Menschenbewegungen, eines nicht mehr wären, nämlich souverän. Der Migrationspakt stellt sich unter diesem Gesichtspunkt als ein gigantischer Versuch heraus, die globale Personenfreizügigkeit durchzusetzen, was der erste Schritt zum Ende der heutigen Staaten wäre.

Hat das jemand so gefordert? Hat das jemand so beschlossen, beispielsweise der Deutsche Bundestag? Nein. Durch die Hintertür sollen an den demokratisch legitimierten Gesetzgebungsorganen vorbei und vor allem entgegen den verfassungsmäßigen Pflichten vollendete Tatsachen geschaffen werden. Souveränität und Demokratie war in den Köpfen mancher Regierenden offenbar gestern.

Der Pakt ist daher keineswegs irrelevant, wie manche Kommentatoren zu beschwichtigen versuchen, nur weil er keine konkreten Maßnahmen enthält und mehr einer Absichtserklärung ähnelt. Die Bedeutung liegt genau in dieser Absichtserklärung. Sie spiegelt wider, was die wirklich Mächtigen anstreben, und das ist alarmierend.

„Widrige Umstände“

Kardinalstaatssekretär Parolin begründete seine Anwesenheit in Marrakesch mit dem Hinweis, daß „immer mehr Menschen gezwungen sind, wegen widriger Faktoren, ihre Häuser zu verlassen“. Die Formulierung war erstaunlich allgemein gehalten. Der politische Arm von Papst Franziskus, Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, bezeichnete bereits den „Klimawandel“ als anzuerkennenden Migrationsgrund. Nimmt man die Katastrophenmacherei der UNO-Unglückspropheten beim Weltklimagipfel in Kattowitz beim Wort, etwa den sozialistischen UNO-Generalsekretär Antonio Gutierres, dann seien „ganze Länder“ vom Klimawandel so bedroht, daß sie in naher Zukunft unbewohnbar würden. Vorsichtshalber nannte er allerdings kein konkretes Beispiel für seine gewagte Behauptung. Der Nachweis dafür dürfte ihm schwerfallen, erst recht, daß dafür laut UNO-Klimadoktrin der Mensch „schuld“ ist.

Der Hinweis kündigt aber bereits an, mit welchen Argumenten kommende Migrationswellen gerechtfertigt werden könnten – ganz ohne Nachweis.

Parolin sekundierte in Marrakesch den Verfechtern der Migrations-Agenda, indem er Migration kategorisch zur „unfreiwilligen Reise“ erklärte, die „Migranten und ihre Familien in verletzbare Situationen bringe“. Der häufigste Migrationsgrund, die Wirtschaftsmigration wird verschwiegen und fein säuberlich aus allen Erörterungen ausgeklammert.

Geht es also nach Papst Franziskus, habe jeder ein Recht hinzugehen, wohin er wolle. Die Zielländer aber haben keine Rechte, denn sie haben aufzunehmen und den Mund zu halten. Wer es nicht tut, macht sich schuldig. Das ist die neue Moral der neuen globalistischen Zeit.

Was in Marrakesch (ab)gesegnet wurde

Kardinalstaatssekretär Parolin hat der wirklichen Funktion der Marrakesch-Konferenz seinen Segen erteilt. Die Ziele, die mit dem Pakt erstmals in einem offiziellen Dokument faßbar werden, lassen sich knapp zusammenfassen:

- Reduzierung der Souveränität der Staaten;
- „Überzeugung“ der öffentlichen Meinung weltweit, daß Migration ein absolutes Recht und immer ein positives Phänomen ist;
- definitive Beseitigung jeder Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten und zwischen illegaler und regulärer Migration;
- Zwang zur Aufnahme von Migranten.

In diesem Sinne erklärte Kardinalstaatssekretär Parolin in Marrakesch Migration zu einem Mittel der „menschlichen Entwicklung“.

Wie sagte doch Sanchez Sorondo, der politische Berater von Papst Franziskus, bereits im Juli 2017:

„Die Menschheit erlebt einen magischen Moment: Erstmals stimmen das Lehramt des Papstes und das Lehramt der UNO überein.“

Text: Andreas Becker

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#5

RE: Der UNO-Migrationspakt ist eine Mogelpackung

in Diskussionsplattform politischer Themen 17.12.2018 21:03
von Kristina (gelöscht)
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Wie sagte doch Sanchez Sorondo, der politische Berater von Papst Franziskus, bereits im Juli 2017:
„Die Menschheit erlebt einen magischen Moment: Erstmals stimmen das Lehramt des Papstes und das Lehramt der UNO überein.“

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Oder so:
Die Menschheit erlebt einen magischen Moment. Erstmals stimmen das LEHRAMT des Papstes und das LEHRAMT der SATANISCHEN UNO überein.

Mit anderen Worten:
Die Menschheit erlebt einen magischen Moment. Erstmals stimmen das freimaurerische Lehramt des Papstes und das Lehramt der freimaurerisch durchseuchten Uno überein.


zuletzt bearbeitet 17.12.2018 21:04 | nach oben springen


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