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#1

Verschlossene Türen öffnen

in Katechese 07.10.2018 10:20
von benedikt • 1.786 Beiträge

Papst Franziskus spricht vom Mut
des Samariters. Es geht darum,
Türen zu öffnen und
auf den Nächsten zuzugehen.
Das Gleichnis vom barmherzigen
Samariter (Lk 10,25-37) ist eine
ganz konkrete Einladung, uns und
unsere Mitmenschen mit neuen Au-
gen zu sehen.

Matthis Kramm SJ
Claus Pfuff SJ
Claus Recktenwald SJ


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16
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#2

RE: Verschlossene Türen öffnen

in Katechese 07.10.2018 13:18
von Kristina • 274 Beiträge

Wenn schon erwähnt wird, dass man "mit neuen Augen sehen" soll, hätte man vielleicht
noch den Bezug auf Jesus Christus, auf den Glauben erwähnen sollen.

Handeln aus dem Glauben und in der Nachfolge Jesu.

"Menschliche" Samariter gibt es viele.

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#3

RE: Verschlossene Türen öffnen

in Katechese 08.10.2018 21:34
von Aquila • 4.999 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Ja, liebe Kristina

Dieses Gleichnis beinhaltet weitaus mehr als "Türen zu öffnen" und den Nächsten "mit neuen Augen zu sehen". Viel, viel mehr !
Zu einer vollumfänglichen Katechese gehört auch Dies:

Das Gleichnis des barmherzigen Samariters muss auch als ein Bild gesehen werden, um es in seiner geistlichen Tiefe richtig erfassen zu können.
Der Priester und auch der Levit stehen für das Alte Testament - das Gesetz - und dessen Unmöglickeit den durch die Erbsünde -gefallenen Menschen zu erlösen.

Die Auslegung durch Pater Ramm von der Petrus-Bruderschaft:
+

Der unter die Räuber gefallene, ausgeraubte geschlagene und halb tot liegen gelassene Mann
steht für den
durch die Erbsünde gefallenen Menschen
( mit Ausnahme der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria )



- Der "Priester und der Levit" stehen für das
Alte Testament und deren Unmöglichkeit dagegen etwas zu tun.


- Der barmherzige Samariter steht für
unseren Herrn und Gott Jesus Christus und
das Neue Testament, den Neuen und Ewigen Bund....
die Erlösung von Sünde und Tod;

"zwei Denare" stehen für den unermesslich kostbaren Preis,
bezahlt durch das kostbarste Blut Christi;

"Öl und Wein" stehen für die
hl. Sakramente als heilende Mittel der verwundeten Seelen.


- die Herberge
steht für die für das
Seelenheil sorgende Heilige Mutter Kirche


- "Dann geh und handle genau so" ist die Aufforderung Christi diese uns zuteil gewordene
Gnadenfülle auch weiterzugeben

+


Pater Ramm führt weiter aus,
dass der Priester und der Levit - als Vertreter des Alten Testamentes -
überhaupt nicht helfen konnten.
Sie hatten kein Öl, keinen Wein.

Das ganze Alte Testament ist ein Warten auf den guten Samariter....
auf den Erlöser und Heiland, auf unseren Herrn und Gott Jesus Christus
!


Das Öl ist das Bild für die hl. Sakramente. Sie reinigen, heiligen und erleuchten die Seele.
Der Wein steht für die Königin der Sakramente ....das hl. Altarsakrament.

So ist auch die Seel-Sorge die Kernaufgabe der Kirche.

Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter


Siehe bitte auch:
Sakramente; die Heilmittel für die Seele

-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen
.


zuletzt bearbeitet 08.10.2018 21:37 | nach oben springen



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