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#1

Die siebenfache Naht der Rechtsungültigkeit des Papstrücktritts 2013

in Katechese 30.10.2016 18:12
von Andi • 1.027 Beiträge

Die siebenfache Naht der Rechtsungültigkeit des Papstrücktritts 2013
Was geschieht bei einem terminierten Papstrücktritt?


1. Freiwillig, d.h. nur aus eigenem Antrieb, ohne von jemandem bedrängt worden zu sein,

2. erklärt der Papst vor allen Kardinälen, die ihm das Amt des Papstes verliehen haben,

3. seinen Rücktritt

4. vom Amt

5. des Papstes,

6. sodass der Heilige Stuhl (= der Apostolische Stuhl) ab dem genannten Termin leersteht

7. und einige Tage nach diesem Termin ein neuer Papst gewählt werden muss.
Und was ist tatsächlich geschehen?

1. Offenbar unfreiwillig (es liegt nicht einmal ein unterschriebenes Rücktrittsdokument vor, die Papstkleidung ist nicht ausgezogen, der Titel Papst nicht abgelegt, was neben vielen anderen geplanten Komplotten und Anschlägen zeigt, dass dieser Rücktritt nicht freiwillig, geschweige denn mit voller Entschiedenheit gewollt war)

2. erklärt der Papst nicht etwa vor allen Kardinälen, sondern, wie gleich am Anfang des Rücktritt-Textes ganz demonstrativ zum Ausdruck gebracht, lediglich vor Priestern, die es mit Heiligsprechungen zu tun hatten,

3. nur für den Fall, dass man das Wort "commissum" zu "commisso" korrigiert, eindeutig einen Rücktritt

4. nicht vom Amt, sondern nur vom Dienst

5. nicht eines Papstes, sondern nur von dem eines Bischofs von oder in Rom,

6. sodass nicht etwa der im Kirchen- und Völkerrecht verankerte Heilige Stuhl, auch Apostolischer Stuhl genannt, sondern lediglich ein nie im Kirchen- und Völkerrecht auftauchender Stuhl von oder in Rom, ein nie im Kirchen- und Völkerrecht auftauchender Stuhl eines heiligen Petrus, ab einem gewissen Termin leersteht.

7. Und unabhängig von diesem Termin erklärt Benedikt zusätzlich, dass ein neuer Papst gewählt werden muss. Damit kann gemeint sein, dass ein neuer Papst zu wählen und nicht etwa per Akklamation zu bestimmen ist, aber auch, dass ein neuer Papst unabhängig vom genannten Termin, also "ab jetzt", da Benedikt noch Papst ist, zu wählen sei, was Unsinn ist.



Zu 2: Im "Vorkonklave", wo wenigstens die meisten Kardinäle versammelt waren, erklärte Benedikt besagten Rücktritt nicht, stattdessen nur den Gehorsam gegenüber seinem Nachfolger. Wenn er nämlich im Himmel ist, hat er mitsamt dem gesamten Himmel zu binden und zu lösen, was sein rechtsgültiger Nachfolger beschließt.

http://www.deutschland.world/home/der-je...Ccktritts-2013/


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#2

RE: Die siebenfache Naht der Rechtsungültigkeit des Papstrücktritts 2013

in Katechese 30.10.2016 18:24
von Andi • 1.027 Beiträge

http://www.deutschland.world/home/der-je...mausdreckigtot/

Der gestürzte Papst hat tot zu sein, tot, maustot, mausdreckigtot

Wieso sich Benedikt nicht wehren kann:

In Byzanz etwa wurde einem gestürzten Herrscher die Nase abgehauen. Als es dann aber Justinian II., dem Kaiser ohne Nase, gelang, mit Hilfe des Bulgarenkönigs Tertel an die Macht zurückzukehren und, so sagt man, bei jedem Aufziehen des Rotzes einen, der dem Gegenkaiser gedient hatte, töten ließ, wurde es Brauch, gestürzte Kaiser einfach zu töten. Später kehrte man dann zur Blendung zurück. (Ein glühendes Eisen wird vor die Augen gehalten, bis die Augenflüssigkeit ausgelaufen ist. So war es zumindest - ich mache einen Ortswechsel - bei der Blendung Hardrards von Thüringen und vermutlich auch bei Tassilo III. von Baiern.)

Und wie ist es heute? Einer starb vor (Gaddafi), einer während (Milosewitsch) und einer nach (Saddam Hussein) einem Schauprozess. Ergebnis: Tod. Nun gut, beim alten Mubarak begnügte man sich mit einer lebenslangen Gefängnisstrafe und ließ ihn dann sogar frei, vermutlich wegen Aussichtslosigkeit an die Macht zurückzukehren.

Und bei Päpsten:
Johannes Paul I. vermutlich per Gift.
Coelestin V.: Zitiere aus Wikipedia: Benedetto Caetani, der als Papst Bonifatius VIII. und Favorit Karls II. Coelestins Nachfolger wurde, wollte ihn nach seiner Abdankung in Verwahrung nehmen, um eine Kirchenspaltung (Schisma) zu verhindern. Coelestin konnte jedoch bei seiner Überführung nach Neapel entkommen und floh über Sant’Onofrio nach Rodi Garganico, von wo er mit einem Schiff Griechenland erreichen wollte. Der bei Vieste erlittene Schiffbruch führte aber zu seiner Festnahme. Bonifaz ließ ihn erst in Anagni, dann ab August 1295 im wenig östlich gelegenen Castello di Fumone, nordwestlich der modernen Provinzhauptstadt Frosinone in der Region Lazio, in Ehrenhaft halten, wo er am 19. Mai 1296 eines natürlichen Todes starb.

Alles in allem: Gefängnis ist ja wohl das Mindeste, was einem gestürzten Herrscher blüht.
Und man muss nicht mal zu katholisches.info, um zu sehen, dass auch Benedikt im Gefängnis ist, siehe FAZ:
www.faz.net/…/gegenpapst-bene…
Deutlicher wird es bei meiner Diskussion mit Arthur H. Lambauer:
ahlambauer.wordpress.com/…/ist-die-rucktri…
Dabei bezog ich mich auf katholisches.info:
www.katholisches.info/…/benedikt-xvi-fr…
Da heißt es, dass Benedikt XVI. den selbstgewählten Status eines für die Welt unsichtbaren "Klausurmönchs" bekräftigt.

Wenn man bedenkt, was sich Benedikt alles ausgehandelt hat (Papst-Soutane, Anrede Heiliger Vater), dann sollte doch mindestens klar sein, dass er sich wie ein Toter verhalten muss.
Hätte man ihn getötet, wäre Franziskus rechtmäßiger Papst. Und ein charmanter Giftmord wäre doch so einfach gewesen.
Es darf auf jeden Fall kein solcher Lapsus mehr geschehen wie dass Gänswein sagt, Benedikt führe sein Papstamt fort, es gäbe zwei Päpste (wobei dann Franziskus allenfalls eine Art Unterpapst sein kann, nicht aber das Kirchenoberhaupt).
Das Seewald-Buch macht auf jeden Fall klar, dass Benedikt freiwillig zurückgetreten ist. Das große Problem der Kirche, die Vatileaks-Affäre, sei ja gelöst, sodass Benedikt ja von nichts davon gelaufen ist. Benedikt habe nun sogar als Problem-Bewältiger zurücktreten können, als Held, super! Also ab jetzt alle Zweifel über die Unfreiwilligkeit des Rücktritts beseitigt.
Da kann nun kein Benedikt mehr kommen und das bestreiten oder auch nur irgendwas im Buch bestreiten, was der Autorität des Buches gewaltig schaden würde. Das ginge nach dem Zwei-Päpste-Fauxpas von Gänswein langsam zu weit. Und "Verbrecher Gänswein" muss natürlich bei der Buchpräsentation dabei sein, damit der letzte Zweifel beseitigt ist. Denn dem glauben ja alle.
Bei der Erstvorstellung wehrt sich Gänswein noch per Protestkleidung - ich hab ihn noch nie zuvor in Zivil (Anzug und Krawatte) auftreten sehen -, in München nicht mehr.



Wie wir gesehen haben, hat Benedikt tot zu sein, tot, maustot, mausdreckigtot. Letzteres will sagen, dass Tote mit Dreck beworfen werden können. Siehe hier:
Die Problematik der tonlosen Papstinterviews http://www.deutschland.world/home/der-je...pst-interviews/


Philipper 2,10
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zuletzt bearbeitet 30.10.2016 18:26 | nach oben springen

#3

RE: Die siebenfache Naht der Rechtsungültigkeit des Papstrücktritts 2013

in Katechese 30.10.2016 19:53
von Kristina (gelöscht)
avatar

Wie auch immer.

Dadurch, dass Papst Benedikt um einige Jahre früher seinen Dienst quittierte, könnte uns im Großen und Ganzen eine lange Zeit der Drangsal erspart bleiben.
Der liebe Gott kann ja bekanntlich das Negative des Menschen nutzen, um Positives erstehen zu lassen.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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#4

RE: Die siebenfache Naht der Rechtsungültigkeit des Papstrücktritts 2013

in Katechese 30.10.2016 20:48
von Andi • 1.027 Beiträge



Das Blendwerk der Freundlichkeit

Es wäre sicherlich zu viel zu erwarten, dass sich die beiden Päpste mit einer Beleidigungslitanei begrüßt hätten, um erkennen zu lassen, dass sie dicke Freunde sind. Sowas macht man nur unter rauen Gesellen. Es wäre aber ebenso zu viel zu erwarten, sie sollten gleich in den Super-GAU der Entschuldigung verfallen sein, um erkennen zu lassen, dass sie einander sehr distanziert gegenüberstehen. Allerdings frage ich mich, ob denn das nicht gar geschehen wäre, hätte einer der beiden gewusst, wofür er sich entschuldigen hätte sollen.

Es haben aber auch manche sogar von einem freundlichen oder gar väterlichen Verhalten Papst Benedikts gegenüber „Papst“ Franziskus auf eine freundschaftliche Beziehung der beiden geschlossen. Und dieser Schluss ist grundfalsch. Denkt doch mal nach, wie ihr euch selbst wem gegenüber verhaltet. Dem Freunde gegenüber verhaltet ihr euch leger, legt keinen Wert auf Form; demjenigen aber, dem ihr am liebsten aus dem Weg geht, begegnet ihr doch, wenn ihr schon müsst, mit absoluter Korrektheit, mit Freundlichkeit, ja sogar zuvorkommend, einfach deswegen, damit er euch nie was zur Last legen kann, damit er euch nie was vorwerfen kann, nie anklagen kann, denn dann seid ihr sicher, von dem Ruh zu haben. Freundlichkeit blendet, täuscht über die wahren Verhältnisse hinweg. Konkret: der freundliche Umgang der beiden Päpste ist alles andere als ein Zeichen für Wohlgesonnenheit.

http://www.deutschland.world/home/der-je...freundlichkeit/


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#5

RE: Die siebenfache Naht der Rechtsungültigkeit des Papstrücktritts 2013

in Katechese 31.10.2016 21:49
von Andi • 1.027 Beiträge

Pius XII. bittet Benedikt XVI., nicht von seinem Amt zurückzutreten


Die Konstitution vom leerstehenden Apostolischen Stuhl - "Constitutio de Sede Apostolica Vacante"

ich korrigiere mal "supponetene" zu "supponet, ne"; nur so ergibt sich ein Sinn. Ein Wort "supponetene" kann es eh nicht geben. Mit "Steilheit" ist im Folgenden natürlich die Schwierigkeit gemeint, aber ich lasse lieber das Bild. Ich übersetze:



"Constitutio de Sede Apostolica Vacante" No 99:

Eléctum vero haerédem et Successórem Nostrum rogámus,

Den erwählten Erben aber und Unseren Nachfolger ersuchen Wir,

ne múneris arduitáte detérritus

dass er nicht, von des Amtes Steilheit abgeschreckt,

ab eódem subeúndo se rétrahat,

davon, sich dem nämlichen zu unterziehen, sich zurückziehe,

at pótius divínae voluntátis consílio humíliter se subjíciat :

wohl aber vielmehr des göttlichen Willens Ratschluss demütig sich unterwerfe;

nam Deus qui impónit onus, manum étiam Ipse suppónet,

denn Gott, der auferlegt die Last, wird seine Hand ja selbst unterlegen,

ne ei feréndo sit impar;

damit er ihr nicht beim Tragen sei unebenbürtig;

is enim qui óneris est auctor, Ipse est administratiónis adjútor;

der nämlich, der der Last ist Urheber, selbst ist er ihrer Handhabung Helfer;

et ne sub magnitúdine grátiae succúmbat infírmus,

und damit nicht unter der Größe der Gnade niedersinke der Schwache,

dabit virtútem qui cóntulit dignitátem.

wird geben die Kraft, der angedeihen hat lassen die Würde.



Es scheint sich hier, wohl in weiser Vorausschau dessen, was auf das Papstamt zukommen wird, um eine Bitte an jeden seiner Nachfolger, nicht vom Papstamt zurückzutreten, zu handeln. Hätte Benedikt das Amt niedergelegt, wäre er dieser Bitte nicht nachgekommen. Ich würde sagen, die Handhabung der Amtslast bestand darin, ohne selbst das Amt niederzulegen die anderen mal machen zu lassen, nachdem sie ihn selbst nicht mehr haben machen lassen. Ungehorsame Kinder muss der Pappi mal das machen lassen, was sie wollen, damit sie sehen, wohin das führt. Sehen sie es dann, schätzen sie den Pappi wieder mehr.

http://www.deutschland.world/home/der-je...3%BCckzutreten/


Philipper 2,10
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