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#6

RE: Woelki: „Das Asylrecht muss bleiben, wie es ist“

in Diskussionsplattform politischer Themen 12.09.2018 12:29
von Andi • 997 Beiträge

Lieber Aquila und SEL,

wenn man eine Schifffahrt machen möchte und mit dieser Schifffahrt ist in diesem Zusammenhang der Glaubensweg in der katholischen Kirche gemeint, dann schaue ich mir dieses Schiff vorher an. Wenn man dann feststellt, das dieses Schiff ein großes Leck hat und Wasser eindringt, dann begibt man sich schon garnicht auf dieses Schiff. Und für dieses Schiffsleck stehen sinnbildlich Marx, Woelki und Konsorten die ihr Land und den eigenen Glauben verraten. Demzufolge bekommen die Schwachen im Glauben schon garnicht mal die Gelegenheit das Schiff Christie, seine Kirche kennenzulernen.

Solche Leute wie Marx und Woelki sind die Verantwortlichen und viele verlorene Seelen werden auf ihr Konto gehen. Der Teufel wird ihre Seelen fordern und er wird sie erhalten. Ob diese Menschen die ausgetreten sind, nur eine Ausrede suchen um sowieso auszutreten, kann auch sein aber trifft meiner Ansicht nach nicht auf alle zu. Auf Diejenigen die es nicht zutrifft, sind die Verräter wie Marx ,Woelki und viele Andere die genauso sind
verantwortlich.

Gott wird gerade von solchen geweihten Personen viel mehr einfordern als von Anderen doch er findet nur Verrat vor und keine Treue zu ihm. Der Teufel der der Ankläger ist wird hier leichtes Spiel haben.


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#7

RE: Woelki: „Das Asylrecht muss bleiben, wie es ist“

in Diskussionsplattform politischer Themen 12.09.2018 21:30
von Aquila • 4.950 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Lieber Sel


In der Tat dürften diese oder jene Vorkommnisse in der Kirche für Manche zur
"letzten Ausrede" für den Kirchenaustritt werden.

Du hast es trefflich formuliert:

"Die, die sie verlassen, wollten diese sowieso verlassen, suchen sie sich doch nur eine "Ausrede" Sie sind schon so blind, dass sie vergessen haben, wofür ein Schiff auf offenem Meer da ist?

Von daher denk ich nicht, dass Aussagen wie die von Kardinal Woelki zu "Kirchen-Austritten" verleiten, sondern vielmehr ist der Wunsch nach einem Ausstritt in den Herzen der Menschen seit langer Zeit vorhanden und diese suchen sich nur noch eine letzte Ausrede,...."




Lieber Andreas

Unser irdisches Leben ist eine einzige Pilgerfahrt....
hin zu unserer Berufung der Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigkeit Leben...zur ewigen Glückseligkeit.

Versinnbildlicht wird dieser Pilgerweg der streitenden Kirche auf Erden durch ein Boot
- der Arche des Heiles - mit Kurs auf die triumphierende Kirche im Himmel.
Teils heftige Stürme oder auch meutereiähnliche Szenarien versuchen sie vom Kurs abzubringen.

Aber:
Die von unserem Herrn gestiftete Kirche als Sein mystischer Leib und als Seine Braut ist nicht menschengemacht.

Pater Gräutner von der Petrus-Bruderschaft erwâhnte in einem Zitat die Worte von Kardinal Höfner anlässlich dessen Abschiedspredigt.
Dieser wies darauf hin, dass, wäre die Kirche nicht von Gott gestiftet und somit nicht übernatürlich, Bischöfe und Priester sie längst zugrunde gerichtet hätten.
Es ist der Heilige Geist, der der Kirche beisteht und sie gemäss des Ewigen Göttlichen Ratschlusses durch alle Stürme und Drangsale leitet.

So kann die Kirche auch niemals ein "Leck" haben !
Sie ist unsere Mutter und sorgt sich durch die hl. Sakramente um unser Seelenheil von der Geburt bis zum leiblichenTode.

Alleine der Versuch dieses in seinem Wesen makellose Boot vom Kurs abzubringen, liegt im Bereich des menschlich Möglichen.
Diesbezüglich habe ich den Begriff "Meuterei" aufgeführt.
Doch selbst diesem Unterfangen wird kein Erfolg beschieden sein, zumal der "Göttliche Kapitän" das Boot niemals in die Irre gehen lassen wird.


"Wer aus der Wahrheit ist hört auf meine Stimme" verkündet unser Herr.
So weiss Er auch zu unterscheiden zwischen Jenen, die schwach im Glauben sein wollen - durch Gleichgültigkeit - und Jenen, die alles daran setzen, im wahren Seelenheil Glauben zu wachsen und zu reifen.
Letzteren wird Er mit der helfenden Gnade beistehen und sie sicher in das rettende Boot der Kirche holen bzw. sie in diesem wohlbehütet und unbeschadet belassen.

So müssen wir uns denn auch unbeirrt an die immerwährende Lehre der Kirche halten, die alleine für die wahrheitsgemässen Eintragungen im "Logbuch" des Kirchen-Bootes bürgt.
Halb- oder Scheinwahrheiten fahre unter der Flagge von "Piraten".


Weihbischof Athanasius Schneider aus Kasachstan hat die Gefahren einer Glaubensverkündigung auf dem brüchigen Eis von Scheinwahrheiten aufgezeigt:


-

"In Seinem Hohepriesterlichen Gebet bittet Jesus,
dass der Vater Seine Priester und die ganze Kirchein der Wahrheit heilige“ (Joh. 17, 17).
Das bedeutet, dass die Priester dafür ausgerüstet seien in der Wahrheit zu leben, für die Wahrheit zu leben, sie zu künden und zu verteidigen und für die Wahrheit das eigene Leben hinzugeben, wie es Christus selbst getan hat.
Das Bewusstsein um diese Verpflichtung war am klarsten bei den Aposteln ausgeprägt, wie das z.B. der heilige Paulus ausdrückte:
Wir können nichts gegen die Wahrheit, sondern nur für die Wahrheit“ (2 Kor. 13, 8).
Wird das Prinzip des „pro veritate“ geschwächt, so wird auch das Prinzip des „pro Christo“ im Leben des Priesters und der Kirche geschwächt.
Nimmt die Sorge um die übernatürlichen Wahrheiten ab, dann nimmt beim Priester und den Bischöfen auch das Interesse um Christus ab und stattdessen wächst bei ihnen das Interesse für Scheinwahrheiten und einseitig für zeitliche und innerweltliche Belange wie soziale Gerechtigkeit, politisches Engagement, Klimawandel, Ökologie usw. unter den Schlagwörtern „Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“.
[....]
Es werden folglich neue Theorien aufgebaut, die dem Geist dieser Welt und den Erwartungen der Mehrheit entsprechen.
Es werden dann ständig pastorale Dokumente produziert, die nach parlamentarischen Regeln debattiert und abgestimmt werden und welche meistens die lichtklaren und felsenfesten Ausdrucksweisen der Wahrheit meiden.
Dadurch entsteht im Raum der Kirche und im Leben mancher Gemeinden und Geistlicher eine geistige Atmosphäre, die jener der Gnosis und dem Pelagianismus ähnelt.
Geistliche, die in solch einer Atmosphäre leben, beginnen mit der Welt zu kollaborieren,
um politisch korrekt zu sein.
Die Gleichgültigkeit und die Scheu vor der Wahrheit erzeugen Angst vor der öffentlichen Meinung und vor den Mächtigen dieser Welt.
Man will kein Zeichen des Widerspruchs sein, man will kein sicheres Zeichen des Felsens sein. Solch eine Haltung bringt unter den Geistlichen keine Bekenner hervor, sondern eher Schriftgelehrte, die mit dem Herodes und dem Pilatus aller Zeiten, d. h. mit der glaubenslosen Welt, kollaborieren.
Ohne die Sorge um die Reinheit des Glaubens,
um das Sicher-sein-wollen in der Wahrheit, um das Stehen in der Wahrheit,
entsteht eine Religion der augenblicklichen und historisch bedingten Gefühle,
eine Religion des Schilfrohrs.


-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 12.09.2018 22:34 | nach oben springen



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