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#6

RE: Mariamante vs Kadosch

in Ausserordentlicher Thread: Gelegenheit für Mariamante mit "viel Liebe" den Freimaurer Kadosch zur Umkehr zu bewegen. 25.05.2016 18:15
von Kadosch
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Aquila,
wenn Du, oder ein Anderer, bereit ist mit mir zu diskutieren, dann kann das – für alle Beteiligten - nur dann etwas bringen, wenn Vorurteile, wie „ die Dich einhüllenden Finsternis der Freimaurerei“,
oder „Du hast Dich vom Gnadenstrom des Heiligen Geistes getrennt !“ unterbleiben.

Ob und wer sich evtl. geirrt hat, kann erst am Ende eines Diskurses stehen. Möglicher Weise hast DU Dich ja geirrt Aquila, vielleicht ich – oder wir haben Beide recht!

1. Die Aussage DIE WAHRHEIT zu besitzen bleibt eine Behauptung, weil Du sie durch nichts belegt hast.
Die von Dir als >UNFEHLBAREN LEHREN DER KIRCHE bezeichneten Gnadengeschenke sind nichts anderes als von MENSCHEN formulierte Aussagen.
Dieser Anspruch, der Gemeinschaft der Gläubigen = Kirche ist historisch gesehen nichts Neues, weil schon in vorchristlichen Zeiten die Religionsgemeinschaften die gleichen Rechte für sich reklamierten
– ohne wirkliche Beweise vorzulegen.

Die Menschen haben, weil sie es nicht anders wussten, geglaubt.

Schon in den sumerischen, später jüdischen, Glaubensgemeinschaften gab es stets „religiöse Führer“, die sich auf ihren Gott , und die ihn begleitenden Geister, beriefen, und die die Richtung des jeweiligen Glaubens bestimmten.
Bis hin zu PAULUS, der das Ur-Christentum maßgeblich beeinflusst hat und richtungsweisend war.

2. Du behauptest meinen Glauben beurteilen zu können. Du kannst es nicht!
Es ist i.d.T. die Kraft der Vernunft, die es Menschen möglich macht zu erkennen, dass es einen Gott gibt – das ist exakt das, was ich immer erkläre.
Über Vernunft und freien Willen müssen wir nicht streiten, die Würde des Einzelnen ergibt sich für jeden denkenden Menschen aus diesen Tatsachen.

Kommen wir zu dem, was DU als WAHRHEIT predigst, nämlich, das von Dir als „inneres“ bezeichnete Gottesbild.

Diese „Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit, Vater-,Sohn und hl.Geist“ ist, salopp gesprochen ein UJRALTER HUT, der schon in den griechischen Philosophien, den Logoslehren, als Trinität beschrieben und verehrt wurde.

Die Geschichtsschreibung geht davon aus, dass diese, auch in anderen Religionen vorhandenen Vorstellungen im Laufe der Zeit, nach und nach von den Christen übernommen wurden – es sprengte den Rahmen hier, wollte man alle aufzählen.

3. Es geht auch nicht darum, das sich jeder einen „Gott zusammenbastelt“.
Es besteht allerdings ein großer Unterschied darin, ob ein Mensch das „vorgedachte“ kritiklos übernimmt, oder seine Vernunft und seinen freien Willen dazu nutzt, selbst zu Erkenntnissen zu kommen.

Die von Dir in die Diskussion geworfene „Erbsünde“ ist, wie vieles andere ebenfalls ein aus „Vorchristlichen Religionen“ übernommenes Relikt.
Bei den Sumerern hieß es bereits, um 2000 v. Chr. Bereits .Nie ward einer Mutter ein sundloses Kind geboren.“

Du solltest, der Ehrlichkeit und Vollständigkeit halber nicht unerwähnt lassen, dass die Erbsündenlehre, bzw. Dogma erst im 16. Jahrhundert entstanden und dogmatisiert wurde – weder Jesus, noch Paulus erwähnt sie – es ist eine Kirchenlehrererfindung.

Ich stimme Dir zu, dass Glauben den rationalen Geist ignorieren muss.

Wer nachdenkt und die hier bereits aufgezeigten „Spünge“ in den Kirchenlehren erkennt, hat Schwierigkeiten denen zu glauben, die sich diese Dinge haben einfallen lassen – bzw. die diese Dinge von Anderen übernommen haben.

Du erwähnst die SIEBEN SAKRAMENTE DER KIRCHE!

Auch hier solltest Du der Wahrheit halber bestätigen, dass der Mithraskult, der aus dem 14. Jahrhundert VOR CHRISTUS stammt, ebenfalls Sieben Sakramente zelebrierte.

TAUFE, FIRMUNG und eine KOMMUNION, die aus Brot, Wasser und Wein bestand.

Man beging diese Kommunion, wie im Christentum, zum Gedächtnis an eine letzte gemeinsame des Meisters mit den Seinen.
Es gab im Mithraskult Hostien, die mit einem Kreuzzeichen versehen war – das Kreuz eines der ältesten Zeichen der Menschen als Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Du schreibst: Gespendet werden die hl. Sakramente durch die zu Priestern geweihten Männer,den "zweiten Christussen" Das hl. Sakramente der Priesterweihe !
Sie führen durch die Vollmacht Christi Sein Erlösungswerk auf Erden fort.

Nur geweihte Priester konnten auch im Mithraskult (14.Jahrh. v.Chr.) die Sakramente spenden und sie zelebrierten die Gottesdienste. Täglich, die wichtigste am Sonntag.
Es wurden über Brot und Wasser „heilige Wandlungsformeln“ gesprochen.
Auf den Altären brannte ein „ewiges Licht“ und die Taufen, die nicht mit Wasser, sondern mit Blut stattfanden, wuschen die Sünden ab.

Aquila,
Dir müssten alle diese Fakten bekannt sein und Du solltest vorsichtig damit sein, mir und anderen zu sagen:
Du hast Dich vom Gnadenstrom des Heiligen Geistes getrennt !
Ohne diesen wirst Du niemals zur wahren Erkenntnis finden !

Genau das Gegenteil ist der Fall:
Die mir – und anderen – gegebene Möglichkeit des Denkens, des Nachdenkens, des vergleichen und des Hinterfragen haben mir klar gemacht, dass es in dieser Welt eine Kraft gibt, geben muss, die Grund und Ursache für das Existieren dieser Welt ist.

Menschen haben das schon sehr früh erkannt und Wege zu dieser Kraft gesucht.

Daraus entwickelten sich unterschiedliche Kulte, deren „Wächter“, aus Gründen, die hier nicht Gegenstand der Diskussion sein können, für sich jeweils das „Urheberrecht“ beanspruchen.

Dass es das nicht gibt, erkennt man aus der Ähnlichkeit ALLER Religionen – was man, wenn man die unterschiedlichsten theologischen Schriften analysiert, erkennt.

Daher mein Fazit:
Niemand weiß wirklich, WER, WO und vor allem WIE GOTT ist.

Alle vermuten, und jeder hofft, dass seine Erkenntnis zutrifft.

Deshalb:
Gott ist weder jüdisch, noch christlich, noch moslemisch, hinduistisch oder gehört einer der zahlreichen Richtungen an.

ER ist unfassbar, unbeweisbar , weshalb es Juden z. B. verboten ist, seinen Namen auszusprechen.

Wer anderes behauptet, vermenschlicht Gott, d. h. er macht ihn zu einem Popanz, der er nicht ist!

Es möge jeder seinen Weg zu dem suchen, was er als Gott erkennt, empfindet oder sich wünscht.
UNBEEINFLUSST UND UNKRITISIERT.

Wer recht hat, wird sich spätestens dann entscheiden, wenn unser Körper aufhört zu leben und wir alle dorthin zurückgehen, woher wir gekommen sind.

Deshalb respektiere ich jeden Menschen, der nach Erkenntnis für SEINEN Glauben sucht und wehre mich gegen jeglichen Versuch mir etwas einreden zu wollen, dessen Fehlerhaftigkeit längst durchschaut ist.

SAPERE AUDE
Lerne und habe den Mut Dich Deines eigenen Geistes (zur Erlangung von Erkenntnis) zu bedienen.

Kadosch

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#7

RE: Mariamante vs Kadosch

in Ausserordentlicher Thread: Gelegenheit für Mariamante mit "viel Liebe" den Freimaurer Kadosch zur Umkehr zu bewegen. 25.05.2016 18:49
von Mariamante • 391 Beiträge

Zu den Ausführungen von Kadosch einige kurze Gedanken:

Um jemand zu verstehen ist es nötig, ihn kennen zu lernen, ihm zu begegnen, mit ihm zu kommunizieren- zu lieben.

Wenn wir daher von GOTT Erkenntnis gewinnen wollen, geht es m.E. nicht um theoretisches Wissen, sondern um die lebendige, persönliche Beziehung des Geschöpf Mensch zu Gott.

Die Vorbedingung, damit GOTT uns etwas von sich zeigen kann ist die REINIGUNG der Seele, die Selbsterkenntnis und vor allem die Befreiung von Sünde und Schuld. Solange wir in Hochmut, Selbstgerechtigkeit, Hass, Unkeuschheit, Neid, Habgier verstrickt sind, verstopfen wir selbst die Zugänge zu GOTT.

Da wir aus uns selbst nicht fähig sind, GOTT in Seiner Fülle zu erkennen- ist es wichtig, den sich offenbarenden GOTT anzunehmen.

Es ist richtig, dass es eine Uroffenbarung gibt- und dass in den vorchristlichen Religionen den Menschen gezeigt wurde, dass GOTT MENSCHENNATUR IN JESUS CHRISTUS annimmt. Es ist also nicht so, dass die christliche Religion nur von anderen abgekupfert hätte, sondern dass GOTT den Menschen in Bezug auf seine Pläne Offenbarung schenkte- dass Goldkörner der göttlichen Wahrheit auch in vorchristlichen Religionen zu finden sind. Aber die FÜLLE der Liebe GOTTES ist uns in der Inkarnation JESU CHRISTI geschenkt. Und es ist eigentlich eine Ausrede und ein Ausweichen zu behaupten, wir könnten von GOTT keine Erkenntnis erlangen. Diese agnostische Haltung ist im Grunde Feigheit und bezeugt m.E. den Mangel, sich um die Erkenntnis Gottes ernsthaft zu bemühen.

Bereits im Buch Amos ich glaube 8/ 3 findet sich das Wort, dass GOTT nichts tut, ohne es zuerst durch seine Propheten vorher zu verkünden. Wenn man tiefer in die Geschichte hinein blickt sieht man, dass GOTT durch die Prohpeten, durch HEILIGE Menschen- und in besonderer Weise durch die Selbstoffenbarung GOTTES in JESUS CHRISTUS als Weg, Wahrheit und Leben gekommen ist.

Die Kirche wird auch der "fortlebende Christus" genannt, weil JESUS CHRISTUS in dieser wirkt und lebt.

Aber so, wie die Menschen seiner Zeit GOTT nicht erkannten, weil er menschliche Natur angenommen hatte, so erkennen auch viele GOTT in seiner Kirche nicht, weil sie ein menschliches Kleid trägt, und weil die Sünden kranker Glieder dieser Kirche den Blick verschleiern.

Zum Thema Erbsünde möchte ich noch kurz schreiben:

Es bedarf nur eines objektiven und intensiveren Betrachtens der Menschen, um die Neigung des Menschen zum Bösen zu sehen, seiner Ver- wundung. Es ist offensichtlich, dass der Mensch "von Jugend auf" zum Bösen neigt, dass Egoismus d.i. verkehrte Eigenliebe diese Neigung deutlich zeigen.

Die Erbsünde ist also keine böse Erfindung der Kirche, um damit die Menschen zu knechten oder zu binden- sondern eine Wahrheit über den Menschen, die ein tieferer Blick auch dem Verstand und der Vernunft zeigen kann.


Gelobt sei JESUS CHRISTUS

zuletzt bearbeitet 25.05.2016 19:13 | nach oben springen
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#8

RE: Mariamante vs Kadosch

in Ausserordentlicher Thread: Gelegenheit für Mariamante mit "viel Liebe" den Freimaurer Kadosch zur Umkehr zu bewegen. 25.05.2016 18:58
von Kristina (gelöscht)
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Ich wiederhole mich zwar Kadosch, aber ich will es noch einmal schreiben:
Wenn du mit Jesus eine Beziehung eingehen willst, indem du betest, indem du mit ihm sprichst,
wirst du in deinem Herzen erkennen, dass er da ist.
Da hast du deinen Gottesbeweis.


Die Religionen sind sich vielleicht ähnlich, aber außer der katholischen Religion sind sie alle von Menschen gemacht und damit fehlerhaft.

Kristina


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 25.05.2016 19:00 | nach oben springen
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#9

RE: Mariamante vs Kadosch

in Ausserordentlicher Thread: Gelegenheit für Mariamante mit "viel Liebe" den Freimaurer Kadosch zur Umkehr zu bewegen. 25.05.2016 23:33
von Aquila • 5.672 Beiträge

Kadosch

Der "Mithraskult" nahm seinen Anfang im 1. Jahrhundert nach Christus
und ist literarisch nicht belegt bzw. beschrieben.
Alleine die menschliche Phantasie will sich aus lediglich Skulpturen / Bildern einen Reim daraus machen !?

Was freilich festgehalten werden kann ist die Tatsache, dass der Nachäffer Satan besonders gerne die Sakramente nachäfft bzw. nachäffen lässt.

Ob durch den Mithraskult oder ......die Freimaurerei !

Passend zur Thematik aus einem Vortrag von
Hw P. Bernhard Gerstle von der Petrus-Bruderschaft
-

Christus - die Wahrheit
Für den hl. Apostel und Evangelisten Johannes steht fest:
„Das ist der Sieg, der die Welt überwindet, euer Glaube!” (1 Joh. 5,4)
Jesus
läßt keine Zweifel aufkommen, indem er sprach:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater außer durch mich!
” (Joh. 14,6)

Er sagte nicht: „Ich bin ein möglicher Weg...”,
sondern: „Ich bin der Weg...
Es hat nichts mit Arroganz zu tun, wenn wir davon überzeugt sind,
daß das Christentum die einzig wahre Religion
und darüber hinaus die katholische Kirche der „mystische Leib Chrsti” ist.
Sie hat der Herr vor seiner Heimkehr zum Vater gegründet
und in ihr ist Er geheimnisvoll gegenwärtig bis zu seiner Wiederkunft am Ende der Zeiten.

Nur dieser Kirche ist der Heilige Geist verheißen, der sie „in alle Wahrheit einführen wird” (Joh. 16,13).
Oder sollen wir jedes Mal lügen, wenn wir das Glaubensbekenntnis sprechen: „Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche...”?
Hören wir nochmals in den oben erwähnten Artikel von Kardinal Ratzinger hinein:

„Mir scheint, man müsse die Sache mit der Anmaßung umkehren:
Ist es nicht Anmaßung zu sagen, Gott könne uns nicht das Geschenk der Wahrheit machen[ ?
Er könne uns die Augen nicht öffnen?
Ist es nicht eine Verachtung Gottes zu sagen,
wir seien nun einmal blind geboren, und Wahrheit sei nicht unsere Sache?
Ist es nicht eine Degradierung des Menschen und seiner Sehnsucht nach Gott,
uns nur als ewig im Dunkel Tastende anzuerkennen?
Und damit geht dann Hand in Hand die wirkliche Anmaßung,
daß wir eben selber Gottes Stelle einnehmen und bestimmen möchten,
wer wir sind und was wir tun und aus uns und der Welt machen wollen.

Im übrigen schließen sich Erkenntnis und Suchen nicht aus.
Es gibt bei Gregor von Nyssa wie bei Augustinus herrliche Texte,
die die Unendlichkeit von Gottes Größe herausstellen und sagen,
daß alles Finden tieferes Suchen auslöst und daß es unsere ewige Freude sein wird, Gottes Antlitz zu suchen,
das heißt in immer neuem freudigen Entdecken unendlich ins Unendliche hinein zu wandern
und so das Abenteuer der ewigen Liebe als Antwort auf unseren Durst nach Glück zu empfangen.
Freilich, den Nichtchristen gegenüber mag unser Glaube,
daß Jesus nicht ein Erleuchteter bloß, sondern der Sohn, das Wort selber ist,
auf das alle anderen Erleuchteten und alle anderen Worte zugehen, als Anmaßung erscheinen.
Umso dringlicher ist es, daß wir solche Erkenntnis nicht als unsere Leistung ansehen,
sondern der Wahrheit treu bleiben, dass die Begegnung mit dem Wort auch für uns nur Geschenk ist,
das uns gegeben wurde, damit wir es weitergeben, umsonst, wie wir es empfangen haben.
Gott hat eine Wahl getroffen, die einen für die anderen und alle füreinander eingesetzt,
und wir können nur in Demut uns als unwürdige Boten erkennen,
die nicht sich selber verkündigen, sondern mit heiliger Scheu von dem sprechen,
was nicht das Unsrige ist, sondern von Gott kommt”.

Nur auf der Basis einer festen Glaubensüberzeugung ist Mission gerechtfertigt und möglich.
Wäre das Christentum nicht die (einzig) wahre Religion,
hätte Christus den Missionsauftrag an seine Jünger und Apostel vor seiner Himmelfahrt nie erteilen dürfen.

Wenn heute der Missionseifer zum Teil erlahmt ist und sich mancherorts mehr oder weniger in Entwicklungshilfe verflüchtigt,
dann liegen die Ursachen auf der Hand.
Als überzeugte Katholiken kann und darf es uns jedenfalls nicht gleichgültig sein,
ob unsere Mitmenschen in Irrtum und Sünde leben, ob sie gerettet werden oder verloren gehen.

Darum ist unser Glaubenszeugnis mehr denn je gefordert.
Freilich muß dieses Zeugnis im Geiste der Demut und Liebe,
[ohne jeden Fanatismus und Überheblichkeit erfolgen,
wie dies auch Kardinal Ratzinger in seiner unnachahmlichen Sprache so treffend beschrieben hat.

-


Und bevor es nun wieder auf uns gemünzt heisst.....
"ohne jeden Fanatismus und Überheblichkeit".....

noch einmal unser Leitmotiv im Einklang mit der Lehre der Kirche:

Um den Irrenden im Sinne der Lehre der Kirche (!) zu lieben......
muss man, mehr noch darf man niemals auch den Irrtum (mit)"lieben".


Oftmals wird aber gerade dies als "fanatisch, unbarmherzig und überheblich" verbogen.


zuletzt bearbeitet 25.05.2016 23:34 | nach oben springen
lockDas Thema wurde geschlossen.

#10

RE: Mariamante vs Kadosch

in Ausserordentlicher Thread: Gelegenheit für Mariamante mit "viel Liebe" den Freimaurer Kadosch zur Umkehr zu bewegen. 26.05.2016 01:36
von Kadosch
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Es wäre schön Aquila, wenn Du auf meine Aussagen eingehen, und wenn Du es könntest,
meine Darstellungen widerlegen.

DU KANNST ES NICHT!

Wo ist Dein Gegenbeweis, dass Religionsgemeinschaften schon lange vor dem Christentum den gleichen Absolutheitsanspruch forderten, den Du im Namen Deiner Kirche verkündest?

Wo ist Dein Gegenbeweis, dass die Dreifaltigkeit, Vater-,Sohn und hl.Geist“ schon lange VOR dem Christentum von den griechischen Philosophen gelehrt wurde?

Warum kannst Du nicht zugeben, dass die Erbsünde von der VORCHRISTLICHEN RELIGION der Sumerer schon unterstellt wurde und erst im 16. Jahrhundert von "Kirchenvätern" eingeführt und dogmatisiert wurde?

Weder Jesus noch Paulus haben je davon gesprochen!

Deine Geschichtskenntnisse sind mangelhaft!
Der Mithraskult erlebte zwar im 1.Jahrhundert nach Chr. seine Blütezeit >im römischen Reich< ,aber dieser Kult wurde schon seit dem 14. Jahrhundert VOR Christus mit den gleichen Sakramenten praktiziert, die Du hier als "Nachäffung Satans" darstellen willst.
Chronologisch liegst Du völlig daneben.
Es ist wohl eher so, dass die Christen wesentliche Teile "alter, vorchristlicher Kulte" in ihre eigenen kultischen Handlungen eingebaut und übernommen haben.
Das ist, nach meiner Meinung, für die damalige Zeit ziemlich normal.

Nicht normal ist Dein Versuch Tatsachen zu leugnen oder zu verdrehen.

Auf Deinen, in diesem Zusammenhang, sinnfreien Versuch der Einbindung der Freimaurerei, gehe ich nicht ein, weil Deine Kenntnisse hierzu nichts mit der Realität zu tun haben und die Frage des Absolutsheitsanspruches Deiner Kirche, oder irgend einer anderen Religionsgemeinschaft, in keiner Weise berühren.

Was Du weder begriffen hast, noch zu akzeptieren bereit bist ist folgendes:

a) niemand, ich nicht, und auch sonst kein vernünftiger Mensch macht Dir Deinen Glauben streitig!

b) Du hast nicht verstanden, dass Dein Glaube, von Menschen über Jahrhunderte "zusammengestellt" wurde.
Wäre es eine von Gott gegründete Kirchenlehre, wären die Dogmen nicht erst nach und nach entstanden und verkündet worden, sondern hätten,wie die Zehn Gebote, mit einem Mal festgestanden.

c) daraus ergibt sich für jeden glaubenden Menschen, dass er SEINEN Glauben befolgen sollte, und es JEDEM ANDEREN überlassen sollte, welchen Weg er gehen will.

Das, was Menschen, wie Du verkünden, ist

FANATISMUS,

GNADENLOSE UNBARMHERZIGKEIT

und MAßLOSE ÜBERHEBLICHKEIT.

All das kann ich bei Gott nicht erkennen!

Kadosch

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