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#66

RE: Franziskus: Barmherzigkeit – sogar mit Judas - Papst Franziskus feiert die Messe - OSS_ROM

in Katechese 27.04.2016 00:03
von Blasius • 2.509 Beiträge

Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?




2.Korinther 5

5 Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen.

Judas war auch ein Knecht , um Jesu willen, dazu folgendes:

http://www.gottliebtuns.com/doc/ANNA%20K...%20Christus.pdf


ANNA KATHARINA EMMERICH

Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus


Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn dahingab, damit jeder, der
an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat (Joh3,16).

Mußte nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte
ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn
geschrieben steht (Lk 24,26—27).

VVV VIAVERITAS VITA

Vier Jünger waren vom Garten Gethsemane herausgetreten und fragten, was es hier
geben solle; Judas kam mit ihnen ins Gerede und wollte sich gerne herauslügen, die Wachen
aber ließen ihn nicht hinweg. Diese vier waren Jakobus der Jüngere, Philippus, Thomas und
Nathanael, denn dieser und einer der Söhne des alten Simeon und mehrere andere waren teils als
Boten von den Freunden Jesu zu den acht Aposteln in den Garten Gethsemane gesendet worden,
teils aus Angst und Neugierde zu ihnen gekommen. Außer diesen vier schweiften die übrigen
fluchtbereit in der Ferne lauernd umher.
Jesus aber nahte dem Haufen einige Schritte und sagte laut und vernehmlich: «Wen suchet ihr?»
Da sagten die Anführer der Soldaten: «Jesus von Nazareth!» und Jesus antwortete: «Ich bin’s!»
Kaum aber hatte er dieses Wort gesagt, als sie, wie von einem Krampfe befallen, zurückdrängten
und gegeneinander hinsanken. Judas, der noch in ihrer Nähe stand, ward hierdurch in seinem
Vorhaben noch verwirrter, er schien sich Jesus nahen zu wollen, der Herr aber hob die Hand
gegen ihn und sagte: «Freund, wozu bist du gekommen?» worauf Judas in Bestürzung etwas von
vollzogenem Geschäfte sprach. Jesus aber sprach solche Worte wie: «Oh, wohl besser wäre dir,
nicht geboren zu sein.» Doch erinnere ich mich dieser Worte nicht mehr ganz bestimmt.
Während diesem hatten die Kriegsknechte sich wieder aufgerichtet und waren, das Zeichen des
Verräters, den Kuß erwartend, dem Herrn und den Seinen genaht. Petrus und die andern Jünger
aber umdrängten Judas und nannten ihn einen Dieb und Verräter. Er aber wollte sich von ihnen
mit Lügen loswinden, was ihm jedoch nicht gelang, indem die Kriegsknechte ihn gegen sie zu
schützen suchten und dadurch gegen ihn zeugten.
Jesus aber sagte nochmals: «Wen suchet ihr?» Und sie wendeten sich und sagten wieder: «Jesus
von Nazareth!» Da sprach er: «Ich bin’s, ich habe es euch schon gesagt, daß ich es bin; suchet
ihr mich, so lasset jene.» Auf sein Wort, ich bin’s, fielen die Kriegsleute abermals, und zwar
ganz verdreht wie Leute, die die fallende Sucht haben, nieder, und Judas wurde von neuem von
den andern Aposteln umdrängt, denn sie waren in äußerster Erbitterung gegen ihn. Jesus sprach
nun zu den Kriegsknechten: «Stehet auf?» Da standen sie auf und waren voll Schrecken, und da
Judas sich noch mit den Aposteln herumstritt und diese die Wachen drängten, wendeten die
Wachen sich gegen die Apostel, wodurch Judas frei wurde, den sie nun drohend antrieben, ihnen
das verabredete Zeichen zu geben, denn sie hatten Befehl, keinen zu greifen als den, welchen er
küssen würde. Jetzt aber ging Judas auf Jesus zu, umfing ihn und küsste ihn mit den Worten:
«Meister, sei gegrüßt!» Und Jesus sagte: «Judas, mit einem Kusse verrätst du den
Menschensohn?»

Judas verrät den Menschensohn

Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet und gesagt:
Der, den ich küssen werde, der ist es; nehmt ihn fest.
Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte: Sei gegrüßt, Rabbi! Und er küßte ihn.
Jesus erwiderte ihm: Freund, dazu bist du gekommen? (Mt 26, 48—50)
Und nun traten die Kriegsknechte um Jesus in einen Kreis, und die herangenahten Schergen
legten Hand an unsern Herrn. Judas wollte jetzt fliehen, die Apostel aber hielten ihn auf und
drängten auf die Soldaten ein und schrien: «Herr, sollen wir mit dem Schwert
dreinschlagen?»Petrus aber, eifriger, griff nach dem Schwert und hieb nach Malchus, dem
Knecht des Hohenpriesters, der sie zurückdrängen wollte, und hieb ihm ein Stück vom Ohr ab,
so daß er zu Boden niederstürzte, wodurch die Verwirrung noch größer ward.

Im Augenblick dieser eifrigen Tat des Petrus befand sich alles in folgendem Zustand:

Jesus wurde eben von den Bütteln angefaßt, die ihn binden wollten;
in einem weiteren Kreise umgabenihn die Kriegsknechte, aus denen Malchus von Petrus niedergehauen ward. Andere Soldaten hatten zu tun, die nahenden und wieder fliehenden Jünger abzuhalten und zu verfolgen.

Vier derJünger aber streiften umher und ließen sich nur hie und da in der Ferne blicken. Die
Kriegsknechte waren teils durch das Niederstürzen zaghaft, teils durften sie kein ernsteres
Nachsetzen wagen, um den Kreis, der Jesus umgab, nicht zu sehr zu schwächen.

Judas, der gleich nach dem Verräterkuß entfliehen wollte, wurde von einigen fern stehenden Jüngern
aufgehalten und mit Schmähworten überhäuft.

Die aber nun erst herantretenden sechs Beamten ihn wieder los, und die vier Büttel um Jesus waren eben mit ihren Stricken und Banden beschäftigt; der Herr war, von ihnen angefaßt, im Begriffe, gebunden zu werden.

So war alles umher, eben als Petrus den Malchus niedergehauen hatte und Jesus zugleich sagte:

«Petrus, stecke dein Schwert ein, denn wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert
umkommen, oder meinst du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten,

daß er mir mehr als zwölf
Legionen Engel schicke!

Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?
Wie
würde die Schrift erfüllt werden, wenn es nicht so geschehen müßte?

» Er sagte aber auch:«Laßt mich, daß ich den Menschen heile»,

und er nahte dem Malchus, rührte ihm das Ohr an und
betete, da war es heil. Es waren aber die Wache um ihn und die Schergen und die sechs
Beamten, und diese höhnten ihn, zu der Schar sprechend: «Er hat mit dem Teufel zu tun, durch
Zauberei schien das Ohr verletzt, und durch Zauberei ist es heil.»

Auszug Ende,

«Petrus, stecke dein Schwert ein, denn wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert
umkommen, oder meinst du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten,

daß er mir mehr als zwölf Legionen Engel schicke!

liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 27.04.2016 00:17 | nach oben springen

#67

RE: Franziskus: Barmherzigkeit – sogar mit Judas - Papst Franziskus feiert die Messe - OSS_ROM

in Katechese 27.04.2016 00:32
von Aquila • 5.672 Beiträge

Lieber Blasius, liebe Mitleser


Zu Katharina Emmerick ist dies unbedingt zu beachten:

Katharina Emmerich


Judas Iskariot war kein Knecht um Jesu Willen !

2 Kor 4 in Gänze:

2 Kor 4,1
Daher erlahmt unser Eifer nicht in dem Dienst, der uns durch Gottes Erbarmen übertragen wurde.
2 Kor 4,2
Wir haben uns von aller schimpflichen Arglist losgesagt;
wir handeln nicht
hinterhältig und verfälschen das Wort Gottes nicht, sondern lehren offen die Wahrheit.

So empfehlen wir uns vor dem Angesicht Gottes jedem menschlichen Gewissen.
2 Kor 4,3
Wenn unser Evangelium dennoch verhüllt ist, ist es nur denen verhüllt, die verloren gehen;
2 Kor 4,4
denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken der Ungläubigen verblendet.
So strahlt ihnen der Glanz der Heilsbotschaft nicht auf,
der Botschaft von der Herrlichkeit Christi, der Gottes Ebenbild ist.

2 Kor 4,5
Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen.
2 Kor 4,6
Denn Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!,
er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet,
damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi
.


-

Alles rot untermalte ist auf Judas zutreffend !



Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#68

RE: Franziskus: Barmherzigkeit – sogar mit Judas - Papst Franziskus feiert die Messe - OSS_ROM

in Katechese 27.04.2016 08:19
von Blasius • 2.509 Beiträge

ANNA KATHARINA EMMERICH
«Petrus, stecke dein Schwert ein, denn wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert umkommen, oder meinst du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er mir mehr als zwölf Legionen Engel schicke!


Liebe Leserinnen und Leser,

es wäre für Jesus ein leichtes gewesen den Judas Iskariot von seinem vorhaben,
abzuhalten, den Verrat verhindern und die Festnahme vereiteln.
Weiteres aus:

http://www.gott-und-gottesmutter.de/judas-iskariot.html


Judas Iskariot und der Apostel Matthias

AUSZUG:

Es handelt sich also um eine Gestalt, die zum Kreis derer gehörte, die Jesus sich als enge Gefährten und Mitarbeiter erwählt hatte.

Das wirft bei dem Versuch, den Geschehnissen eine Erklärung zu geben, zwei Fragen auf.

Die erste besteht darin, dass wir uns fragen, weshalb Jesus diesen Mann erwählt und ihm sein Vertrauen geschenkt hat. Denn obwohl Judas für die Kasse der Gruppe verantwortlich war (vgl. Joh 12,6b; 13,29a), wird er tatsächlich auch als "Dieb" bezeichnet (joh 12,6a). Das Geheimnis der Erwählung bleibt bestehen, um so mehr, als Jesus ein sehr schweres Urteil über ihn spricht: "Weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird!" (Mt 26,24).

Noch mehr verdichtet sich das Geheimnis seines ewigen Schicksals durch das Wissen, dass Judas seine Tat reute. "Er brachte den Hohenpriestern und den Ältesten die dreißig Silberstücke zurück und sagte: Ich habe gesündigt, ich habe euch einen unschuldigen Menschen ausgeliefert" (Mt 27,3-4). Obwohl er dann wegging, um sich zu erhängen (vgl. Mt 27,5), steht es uns nicht zu, seine Tat ermessen zu wollen und uns damit an die Stelle des unendlich barmherzigen und gerechten Gottes zu setzen.

Eine zweite Frage betrifft den Grund für das Verhalten des Judas:

Warum verriet er Jesus? Die Frage ist Gegenstand verschiedener Hypothesen.

Einige ziehen den Faktor seiner Geldgier heran. Andere befürworten eine Erklärung auf messianischer Ebene: Judas sei enttäuscht gewesen, als er gesehen habe, dass die politisch-militärische Befreiung seines Landes nicht zu den Plänen Jesu gehörte. In Wirklichkeit aber unterstreichen die Texte der Evangelien einen anderen Aspekt. Johannes sagt ausdrücklich:

"Der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern" (Joh 13,2). Ähnlich schreibt Lukas: "Der Satan aber ergriff Besitz von Judas, genannt Iskariot, der zu den Zwölf gehörte" (Lk 22,3).

Auf diese Weise geht man über die historischen Motivationen hinaus und erklärt das Geschehen auf der Grundlage der persönlichen Verantwortung des Judas, der einer Versuchung des Bösen auf erbärmliche Weise nachgab. Der Verrat des Judas bleibt auf jeden Fall ein Geheimnis.

Jesus hat ihn als Freund behandelt (vgl. Mt 26,50); bei seinen Aufforderungen, ihm auf dem Weg der Seligpreisungen zu folgen, übte er jedoch niemals Zwang auf den menschlichen Willen aus, noch bewahrte er ihn vor den Versuchungen Satans und respektierte damit die menschliche Freiheit.

Auszug Ende.

Liebe Grüße, Blasius

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#69

RE: Franziskus: Barmherzigkeit – sogar mit Judas - Papst Franziskus feiert die Messe - OSS_ROM

in Katechese 27.04.2016 09:25
von Johann Binder • 31 Beiträge

Liebe Forumsteilnehmer,

bezüglich des (ewigen) Schicksal des Judas Iskariot prallen hier die Argumente und Meinungen aufeinander, wobei sich jeder auf Zitate der Hl. Schrift oder auf Aussagen von anerkannten kirchlichen Persönlichkeiten oder auf Privatoffenbarungen, teils noch nicht anerkannt, stützt.
Für alle diese Aussagen (mit Ausnahme von Privatoffenbarungen und einiger Persönlichkeiten) kann man festhalten:
1) Es gibt keine direkte Aussage aus der Hl. Schrift, die klar bestätigt, dass Iskariot verdammt ist oder auch nicht. Man kann diese Stellen nur interpretieren.
2) Es gibt auch keine verbindliche Aussage der Kirche über das ewige Schicksal des Iskariot, welche wir anzunehmen verpflichtet wären.

Daraus folgert:
3) Wir können (wenn wir es wollen) auch für Iskariot beten. Diese Gebete sind nicht verloren, selbst wenn sie Iskariot nichts nützen mehr sollten, weil Gott jedes ehrliche Gebet, Fasten oder Opfer mit Wohlgefallen annimmt und nach Seinem Willen verwendet.

Eines meine ich aber schon (und hoffe, nicht zu irren):
4) Gott benötigt kein Verbrechen, um das Erlösungswerk Christi zu vollbringen. Gott hat die Verbrechen zugelassen und in Seinem Heilsplan eingebaut, wie Er es seit Beginn der Menschheitsgeschichte getan hat - beginnend vom Sündenfall über das gesamte Alte Testament, vom Kindesmord bis hin zum Verrat des Iskariot und den Kreuzestod, usw.


zuletzt bearbeitet 27.04.2016 14:12 | nach oben springen

#70

RE: Franziskus: Barmherzigkeit – sogar mit Judas - Papst Franziskus feiert die Messe - OSS_ROM

in Katechese 27.04.2016 12:35
von Blasius • 2.509 Beiträge

Zitat: Johann Binder:
bezüglich des (ewigen) Schicksal des Judas Iskariot prallen hier die Argumente und Meinungen aufeinander, wobei sich jeder auf Zitate der Hl. Schrift oder auf Aussagen von anerkannten kirchlichen Persönlichkeiten oder auf Privatoffenbarungen, teils noch nicht anerkannt, stützt.


Lieber Johann Binder, Leserinnen und Leser,

Judas bleibt auf jeden Fall ein Geheimnis, dazu weiteres aus:

http://www.gott-und-gottesmutter.de/judas-iskariot.html

Judas Iskariot und der Apostel Matthias

Wenn wir heute den Gang durch die Porträtgalerie der Apostel, die direkt von Jesus während seines Erdenlebens berufen wurden, beenden, können wir den nicht unerwähnt lassen, der in der Zwölferlisten immer als letzter genannt wird:

Judas Iskariot. Mit ihm zusammen wollen wir hier denjenigen erwähnen, der dann an seiner Statt erwählt worden ist, nämlich Matthias.

Schon allein der Name Judas löst unter den Christen eine instinktive Reaktion der Ablehnung und der Verurteilung aus. Die Bedeutung des Beinamens "Iskariot" ist umstritten:

Die am häufigsten akzeptierte Erklärung versteht ihn als "Mann aus Kerijot" und bezieht sich dabei auf seinen Herkunftsort, der bei Hebron liegt und in der Heiligen Schrift zweimal erwähnt wird (vgl. Jos 15,25; Am 2,2). Andere interpretieren ihn als Variante des Begriffes "sicarius".

Meuchelmörder, als spiele er auf einen Freischärfler an, der mit einem Dolch - lateinisch "sica" - bewaffnet ist. Schließlich sehen einige in dem Beinamen einfach die Transkription einer hebräisch-aramäischen Wurzel mit der Bedeutung: "der, der im Begriff war, ihn auszuliefern".

Diese Bezeichnung findet sich zweimal im Vierten Evangelium, und zwar nach einem Glaubensbekenntnis des Petrus (vgl. Joh 6,71) und dann während der Salbung in Betanien (vgl. Joh 12,4). Andere Stellen zeigen, dass der Verrat im Gange war, wenn es heißt:

"der, der ihn verriet"; so während des Letzten Abendmahls, nach der Ankündigung des Verrats (vgl. Mt 26,25) und dann zum Zeitpunkt der Gefangennahme Jesu (vgl. Mt 26,46.48; Joh 18,2.5).

Die Zwölferlisten hingegen erinnern an die bereits begangene Tat des Verrats: "Judas Iskariot, der ihn dann verraten hat", sagt Markus (3,19); bei Matthäus (10,4) und Lukas (6,16) finden sich ähnliche Formulierungen. Der Verrat als solcher geschah in zwei Momenten:

Zunächst in der Planung, als Judas sich mit den Feinden Jesu auf 30 Silberstücke einigte (vgl. Mt 26,14-16), und dann bei der Durchführung der Tat, als er in Getsemani den Meister küsste (vgl. Mt 26,46-50). Auf alle Fälle beharren die Evangelisten auf dem Apostelrang des Judas, der ihm in der Hinsicht zukam:

Er wird wiederholt "einer der Zwölf" (Mt 26,14.47; Mk 14,10.20; Joh 6,71) genannt oder "der zu den Zwölf gehörte" (Lk 22,3).

Ja, zweimal sagte Jesus "einer von euch", als er sich an die Apostel wendet und von Judas spricht (Mt 26,21; Mk 14,18; Joh 6,70; 13,21). Und Petrus wird über Judas sagen:

"Er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst" (Apg 1,17).

Auszug Ende.


Liebe Grüße, Blasius

.


zuletzt bearbeitet 27.04.2016 12:38 | nach oben springen


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