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#1

Papst Franziskus \ Reisen Im Wortlaut: Papst in der Moschee in Bangui

in Katechese 30.11.2015 14:47
von Blasius • 2.507 Beiträge

Papst Franziskus \ Reisen
Im Wortlaut: Papst in der Moschee in Bangui

Starke Sicherheitsvorkehrungen in Bangui - ANSA
30/11/2015 08:00

In Bangui besuchte Papst Franziskus am Montag, 30. November, die Moschee von Koudoukou in Bangui und hielt eine Rede vor der muslimischen Gemeinde, die wir hier im Wortlaut dokumentieren.

Liebe Freunde, muslimische Verantwortungsträger und Gläubige,
es ist mir eine große Freude, Sie zu treffen und Ihnen meine Dankbarkeit für Ihren herzlichen Empfang auszudrücken. Ich danke im Besonderen dem Imam Tidiani Moussa Naibi für seine freundlichen Worte, mit denen er mich willkommen geheißen hat. Mein Pastoralbesuch in der Zentralafrikanischen Republik wäre nicht vollständig, wenn er nicht auch diese Begegnung mit der muslimischen Gemeinde einschließen würde.
Wir Christen und Muslime sind Geschwister. Wir müssen uns also als solche betrachten und uns als solche verhalten. Wir wissen sehr wohl, dass die letzten Ereignisse und Gewalttaten, die Ihr Land erschüttern haben, nicht auf wirklich religiösen Motiven beruhten. Wer behauptet, an Gott zu glauben, muss auch ein Mensch des Friedens sein. Christen, Muslime und Anhänger der traditionellen Religionen haben über viele Jahre hin friedlich zusammengelebt. Wir müssen also vereint bleiben, damit jedes Tun aufhört, welches auf der einen und der anderen Seite das Angesicht Gottes entstellt und im Grunde das Ziel verfolgt, mit allen Mitteln persönliche Interessen auf Kosten des Gemeinwohls zu verteidigen. Sagen wir gemeinsam „nein“ zum Hass, zur Rache, zur Gewalt, besonders zu jener, die im Namen einer Religion oder im Namen Gottes verübt wird! Gott ist Friede, salam.
In diesen dramatischen Zeiten haben die christlichen und muslimischen religiösen Verantwortungsträger versucht, den Herausforderungen des Momentes die Stirn zu bieten.

Sie haben eine bedeutende Rolle bei der Wiederherstellung von Eintracht und Brüderlichkeit unter allen gespielt. Ich möchte ihnen meinen Dank und meine Wertschätzung versichern. Und wir können auch die vielen Gesten der Solidarität erwähnen, die Christen und Muslime – in Ihrem Land, aber ebenso in anderen Teilen der Welt – gegenüber ihren Landsleuten eines anderen religiösen Bekenntnisses zeigten, indem sie sie im Laufe dieser letzten Krise aufnahmen und verteidigten.
Man kann nur hoffen, dass die kommenden nationalen Konsultationen dem Land Verantwortungsträger geben, die es verstehen, die Zentralafrikaner zu einen, und so Symbole der Einheit der Nation werden anstatt die Vertreter einer Gruppierung zu sein. Ich ermutige Sie von Herzen, aus Ihrem Land ein einladendes Haus für alle seine Söhne und Töchter zu machen, ohne Unterscheidung der Ethnie, der politischen Zugehörigkeit oder des religiösen Bekenntnisses. Dann kann die im Herzen Afrikas gelegene Zentralafrikanische Republik dank der Zusammenarbeit aller ihrer Söhne und Töchter dem gesamten Kontinent einen Impuls in diesem Sinne geben. Sie wird ihn positiv beeinflussen und dazu beitragen können, die Spannungsherde auszulöschen, die es dort gibt und die die Afrikaner daran hindern, von der Entwicklung zu profitieren, die sie verdienen und auf die sie ein Anrecht haben.
Liebe Freunde, ich lade Sie ein, für die Versöhnung, die Brüderlichkeit und die Solidarität unter allen zu arbeiten, ohne die Menschen zu vergessen, die am meisten unter diesen Ereignissen gelitten haben.

Gott segne und beschütze Sie!
(rv 30.11.2915 gs)

http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/..._bangui/1190616


zuletzt bearbeitet 30.11.2015 14:50 | nach oben springen

#2

RE: Papst Franziskus \ Reisen Im Wortlaut: Papst in der Moschee in Bangui

in Katechese 30.11.2015 15:56
von Kristina (gelöscht)
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Vielleicht wäre es von Vorteil für die Christen - nicht nur in Afrika - gewesen,
wenn der Papst in seiner Rede auf Jesus (Christus) im Koran eingegangen wäre, auch wenn er dort nur als Mensch verehrt wird
und Ihn vielleicht noch in Verbindung mit der Bibel als Vorbild für Liebe und Frieden untereinander herausgestellt hätte.
Damit der Blick mehr auf Jesus Christus gerichtet wird, als auf deren (schlechtes) Vorbild Mohammed.

Denn auch in Afrika werden Christen von Muslimen verfolgt.


Wenn der Papst sagt: "Wir Christen und Muslime sind Geschwister", frage ich mich, durch was wir verbunden sein sollen, wenn nicht allein durch das Menschsein.
Das lockt kein Extrem-Moslem hinter dem Ofen hervor.
Wir als Ungläubige bleiben aus der islamischen Ideologie
im Haus des Krieges und die Moslems im Haus des Islam/Frieden.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 30.11.2015 17:19 | nach oben springen

#3

RE: Papst Franziskus \ Reisen Im Wortlaut: Papst in der Moschee in Bangui

in Katechese 30.11.2015 20:53
von Aquila • 5.672 Beiträge

Liebe Kristina

Was
Papst Franziskus
hier wieder von sich gegeben hat,
ist alleine mit "neue Lehre Chrislam" zu bezeichnen.
Mit der hl. Tradition hat dies nichts (mehr) zu tun.

Alleine der Besuch einer Moschee
( dies freilich in Fortsetzung der früherrn beiden Päpste )
also im Klartext eines Tempels des Irrglaubens ist haarsträubend genug.
Wo hat unser Herr und Gott Jesus Christus einen Heiden- bzw. Götzentempel besucht ?
Nirgends !
Alleine die Verirrten / die Irrenden hat er zur Bekehrung / zum Glaubem an Ihn gerufen.
Niemals aber deren Götzenstätte besucht.

Aus der Rede von Papst Franziskus hier nur der Auszug der immer gleichen ( traditionsfremde) Leiern
-

"Liebe Freunde, muslimische Verantwortungsträger und Gläubige
[....]
Wir Christen und Muslime sind Geschwister.
Wir müssen uns also als solche betrachten und uns als solche verhalten. Wir wissen sehr wohl, dass die letzten Ereignisse und Gewalttaten, die Ihr Land erschüttern haben, nicht auf wirklich religiösen Motiven beruhten.
Wer behauptet, an Gott zu glauben, muss auch ein Mensch des Friedens sein.

Christen, Muslime und Anhänger der traditionellen Religionen haben über viele Jahre hin friedlich zusammengelebt.
Wir müssen also vereint bleiben, damit jedes Tun aufhört, welches auf der einen und der anderen Seite das Angesicht Gottes entstellt und im Grunde das Ziel verfolgt, mit allen Mitteln persönliche Interessen auf Kosten des Gemeinwohls zu verteidigen.
Sagen wir gemeinsam „nein“ zum Hass, zur Rache, zur Gewalt, besonders zu jener, die im Namen einer Religion oder im Namen Gottes verübt wird!
Gott ist Friede, salam.

Sie haben eine bedeutende Rolle bei der Wiederherstellung von Eintracht und Brüderlichkeit unter allen gespielt.
[....]
Ich ermutige Sie von Herzen, aus Ihrem Land ein einladendes Haus für alle seine Söhne und Töchter zu machen, ohne Unterscheidung der Ethnie, der politischen Zugehörigkeit oder des religiösen Bekenntnisses.
[....]
Liebe Freunde, ich lade Sie ein, für die Versöhnung, die Brüderlichkeit und die Solidarität unter allen zu arbeiten, ohne die Menschen zu vergessen,
die am meisten unter diesen Ereignissen gelitten haben."
[....]

-

Das in den Medien verbreitete Bild des - fast "vorgeführten" - Papstes,
der brav unbeschuht auf den "Teppich wohl gen Mekka" steht und wer weiss was da denkt....
ist erschütternd genug.
(Wohl haben freilich wie erwähnt auch seine beiden Vorgänger diese bedauernswerte Vorstellung gegeben)

Sein Rede ist einmal mehr eine Hymne auf eine
menschengebastelte "Brüderlichkeit" ohne Wahrheitsanspruch.

Daher einmal mehr:
Auch wenn es der Papst es noch so wiederholen anders darlegen sollte;
Moslems sind weder "Gläubige" im eigentlichen wahrheitsbezogenen Sinnnoch im selben Sinne "unsere "Geschwister".
Letzteres setzt den
Glauben an die Person des Vaters des Dreieinen Wahren Gottes voraus;
Moslems aber kennen
keinen
Vater und somit auch keine Gnade und Erlösung durch den zur Sühne der Sünden der Welt Mensch gewordenen eingeborenen Sohn, der zweiten wesensgleichen Person der hl. Dreifaltigkeit.
Ergo kann ein Moslem oder sonstiger Irrgläubige
auch nicht
unser "Bruder" im wahrheitsbezogenen Sinne sein,
denn alleine die hl. Taufe schenkt die Kindschaft Gottes wieder und macht uns somit zu Geschwistern in Christo.

Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes


Die Verwirrung stiftende stete Vermengung von Abstammung vom Stammvater Adam ( Menschenkinder) mit der alleine durch Gnade und Erlösung zu erlangenden Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Heiligen ( Kinder Gottes ) ist schlimm.

Diese immer wieder eingeforderte unverbindlich "brüderliche Solidarität" ist
kein
Bestandteil der traditionsverbundenen Lehre der Kirche sindern vielmehr eine Verbeugung vor den freigeistig erfundenen "Werten" von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit".

Schliesslich bleibt es das Geheimnisses des Papstes, wo er in der Irrlehre Islam einen "Gott des Friedens" orten will.
Diese befremdliche Interpretation eines ang.
"der Gewalt fern stehenden wahren Islams" (?)
ist bereits in seiner Enzyklika "Evangelii gaudium" (253) mit der Bemerkung ."

"denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Koran stehen jeder Gewalt entgegen.”

-
zu lesen.



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 30.11.2015 21:04 | nach oben springen

#4

RE: Papst Franziskus \ Reisen Im Wortlaut: Papst in der Moschee in Bangui

in Katechese 01.12.2015 23:26
von Andi • 1.027 Beiträge

Liebe Mitleser,

soviel völlig Falsches und Antichristliches konnte man noch von keinem Papst in der ganzen Kirchengeschichte lesen wie die Aussagen von Papst Franziskus. Er hat auch ein völlig verkehrtes Denken. Er will Frieden schaffen auf Kosten der Wahrheit Jesu Christie. Das wird er sowieso nicht hinbekommen weil das die Moslems ziemlich wenig interessiert was Franziskus sagt. Er erreicht damit sowieso nix - im Gegenteil. Er ist zum Verräter geworden und brüskiert und blamiert die wahrhaft echten Katholiken.

Seine Vorgänger waren zwar auch leider in einer Götzen - Moschee aber die haben nicht solche Aussagen wie Franziskus noch zusätzlich gemacht. Man kann schon vom schlechtesten Papst aller Zeiten reden. Nicht einmal der von den Medien gern genommene Alexander XI. war so schlecht wie Franziskus. Also dann noch lieber ein Papst mit unehelichen Kindern als ein Verräter um es mal deutlich auszudrücken. In der heutigen Zeit könnte man gut einen Papst brauchen wie es Pius X war aber so einer ist wohl nicht in Aussicht.


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
nach oben springen

#5

RE: Papst Franziskus \ Reisen Im Wortlaut: Papst in der Moschee in Bangui

in Katechese 02.12.2015 08:04
von Kristina (gelöscht)
avatar

Lieber Andi,
eins vorweg: Ich bin mit dir
bis auf den vorletzten Satz
und Aquila grundsätzlich einer Meinung und ich möchte auch nichts schön reden.
Er hätte eine Moschee niemals betreten dürfen!!

In Afrika gibt oder gab es fürchterliche Kriege und nach wie vor durch die Moslems schlimmste Christenverfolgung.
Aus dieser Situation heraus möchte ich von der Papstrede für die verfolgten Christen und für die in Not geratenen etwas positives abgewinnen - auch wenn ihr jetzt sagt, da gibt es nichts positiv zu sehen.

Wem wäre geholfen, wenn der Papst den Moslems das Evangelium gebracht hätte.
Ich habe seine Reise nicht verfolgt, aber es wird so gewesen sein, dass er während der Messen das Evangelium predigte.

So. Hätte der Papst nun das Evangelium bei seinem einzigen (!) Besuch in Afrika den Moslems gebracht, hätte er nicht wegen der Christenverfolgung Öl ins Feuer gegossen?
Man hätte mit einem erneuten Aufflammen von Verfolgungen gegen die Christen rechnen müssen, nur wegen einer Papstrede.
Was kann man bei einem einmaligen Besuch von nur einigen Stunden erreichen?
Hätten sich die Moslems nicht kompromittiert gefühlt, alleine schon weil bei Glaubensabfall die Todesstrafe folgt?


Deshalb schrieb ich in meinem ersten Beitrag und nun etwas genauer,

dass der Papst im Beisein der Moslems bei jeder Ansprache, bei allen Auslandsreisen in die muslimischen Länder,
hätte Bezug nehmen sollen,
auf
Jesus im Koran und wir Christen Ihn als Gott in der Bibel und
zusammen als Friedensstifter und als Die Liebe sehen und Ihm folgen müssen - als ersten und zweiten Schritt.

Der Hintergrund ist der, bzw. um etwas zu erreichen, um "den Samen zu säen",

dass der Blick immer auf Jesus gerichtet wird/sein soll und nicht auf Mohammed
und dass der Unterschied zwischen beiden in krassem Gegensatz stehen.


LG
Kristina


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 02.12.2015 10:10 | nach oben springen



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