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#156

RE: Massenzuwanderung und Asylanten

in Diskussionsplattform politischer Themen 22.06.2016 17:36
von Andi • 1.027 Beiträge

Liebe Mitleser,

Deutsche hungern und Türken , Araber und Konsorten fahren mit den dicken BMW und Mercedes rum. Wer sich Christ nennt muß sich zuerst ums eigene Volk kümmern und nicht um irgendwelche Wirtschaftsflüchtlinge und andere Moslemsorten. Ein perverser kranker Drecksstaat ist Deutschland geworden. Vollkommen degeneriert. Ich hoffe auf einen Auftstand.

https://politikstube.com/fluechtlinge-pl...aus-der-tasche/

„Flüchtlinge“ plündern Tafel, ziehen im Laden nebenan Bündel mit 500€-Scheinen aus der Tasche

Dass es eine „Tafel“ als Organisation in einem reichen Industrieland wie Deutschland überhaupt gibt, ist eine Schande? Reich? Ja scheinbar, die Fassade der BRD, da glitzert die Leuchtreklame angeberisch wie in einem Wildwestsaloon, wer allerdings den Blick hinter die Kulisse wirft sieht eher eine Holzhütte. Die Zahlen: 1.000 Tafeln, 20% Jugendarmut, große verdeckte Arbeitslosigkeit, rund 300.000 Obdachlose, hohe prekäre Beschäftigung, drohende Altersarmut, Verschuldung offiziell bei 2 Billionen Euro, kein Geld für Infrastruktur und Bildung, Steuern und Abgaben liegen zusammen bis zu 70% u.s.w. So geht es zwar vielen Staaten, mit einem Unterschied: Die anderen haben keine Mittel, um die Probleme anzugehen. Deutschland hätte die Mittel, geht die Probleme aber nicht an.

Zu den bereits bestehenden Problemen, kommen durch die Massenzuwanderung von „Flüchtlingen“ noch mehr Probleme hinzu, das betrifft nicht nur den Wohnraum und Arbeitsmarkt, sondern auch die Tafeln, die von Asylbewerbern und „Flüchtlingen“ immer mehr beansprucht werden. Wer in der Unterkunft nicht satt wird oder es ihm nicht schmeckt, holt sich eben dort Nachschlag? Oder das Bargeld, das sie bekommen wird mit Western Union nach Hause geschickt, und weil das Geld für das Leben fehlt, bedient man sich an der Tafel? Und vor allem sehen viele Asylbewerber und „Flüchtlinge“ die Tafeln als ganz normale Versorgungsstätten an, sozusagen als kostenloser Discounter, wo sich jeder wann immer er will bedienen kann und das Geld für Lebensmittel spart, um dann die Rolle 500er Scheine im nächsten Geschäft zu zücken?

Wenn es der Politik nicht gelingen sollte, einen deutlichen Abstand zwischen den „hiesigen“ Bedürftigen und Asylbewerbern/Flüchtlingen darzustellen, dann wird das Deutschland noch große soziale Spannungen bescheren, denn der Verteilungskampf am unteren Ende der Gesellschaft eskaliert bereits.
Ein Bericht über Deutschland größte Tafel – auszugsweise:

[…] Bei der Tafel in der Laubenstraße eskaliert, wovor viele seit Monaten warnen: der Verteilungskampf am unteren Ende der Gesellschaft. Gerade dort, unter den Ausgegrenzten und Armen, bei denen Hartz IV und Renten nicht zum Leben reichen, fühlen sich viele ohnehin vernachlässigt vom Staat. Die Flüchtlinge haben dieses Gefühl nur noch verstärkt. „Für die macht ihr alles, für uns macht ihr nichts“ , lautet der Vorwurf.

Viele Ankömmlinge halten die Tafel für eine Art Staatsdiscounter, schließlich steht eine Reihe Einkaufswagen davor, es gibt Packtische, und man zahlt pauschal zwei Euro für einen Warenkorb.

Früher kannte Baasner die meisten, die hierherkamen. Doch heute? „Immer mehr Fremde“, brummt er. Frauen mit Kopftüchern, Männer mit langen Vollbärten und Smartphones. „Inzwischen haben wir 80 Prozent Asylsuchende.“

Schon mehrfach haben Asylsuchende nebenan im Sozialkaufhaus ein gummigeschnürtes Bündel 500-Euro-Scheine aus der Tasche gezogen, um Schuhe oder Kleidung für 50 Cent zu bezahlen. Wie muss eine Tafel handeln, wenn die Formel „Flüchtling gleich arm“ nicht stimmt?


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#157

RE: Massenzuwanderung und Asylanten

in Diskussionsplattform politischer Themen 22.06.2016 23:13
von Aquila • 5.672 Beiträge

Lieber Andi


Die vornehmlich moslemischen Migranten inkl. nicht weniger Schein-,"Flüchtlinge" ahmen schlicht nach, was ihnen von weitgehend entchristlichten westlichen Gesellschaft vorgelebt wird;
im Materialismus versumpfte, geistig umnachtete Ellenbogengesellschaften !

Dass sie das mitgebrachte Chaos aus ihren Herkunftsländern hier gleichsam als "Bereicherung" mit einbringen können, ist anschaulich "gelebte Integration" der besonderen Art.

Dort, wo das festigende und stabilisierende Band der christlichen Identität auf dem Altar des freigeistigen "Humanismus" geopfert worden ist, dort lassen anarchische Auflösungserscheinungen nicht lange auf sich warten.



Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#158

RE: Massenzuwanderung und Asylanten

in Diskussionsplattform politischer Themen 30.06.2016 16:29
von Hemma • 573 Beiträge

Wieder ein lesenswerter Artikel von Dr. Unterberger:

Der Zauberlehrling und der islamische Fundamentalismus

Der türkische Machthaber Erdogan hat in seinem Streben nach immer mehr Macht auf eine absolut vergiftete Karte gesetzt, auf den sunnitisch-islamischen Fundamentalismus. Alle anderen Optionen hat er aus der Hand geworfen. Jetzt wird dies für ihn, aber vor allem das ganze Land zum Verhängnis. Wie ein Zauberlehrling bekommt Erdogan den Fundamentalismus nicht mehr in den Griff. Es kann aber kein Zwitterleben zwischen diesem und einem modernen Rechtsstaat geben. Nur ein Entweder-Oder.

Jetzt wird die Türkei von einem islamistischen Terroranschlag nach dem anderen geplagt. Zugleich hat sich das Land ringsum Feinde geschaffen. Eine bestürzende Aufzählung (einiger) der gröbsten Fehler Erdogans, die zu dieser schlimmen Lage geführt haben:

* Er hat den demokratisch-laizistischen Erfolgsweg von Atatürk aufgegeben, auf den dieser die Türkei nach dem ersten Weltkrieg und dem Kollaps des Osmanischen Imperiums gesetzt hat, Das war ein Weg, der viel zum Aufholprozess und zur Modernisierung eines rückständigen Landes beigetragen hat.

* Erste Etappe dieses Weges (die Erdogan noch vielen naiven Gutmenschen als angebliche Durchsetzung von Menschenrechten verkaufen konnte) war die Aufhebung des von Atatürk erlassenen Kopftuchverbots in Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen.

* Erdogan hat mit Israel gebrochen, das lange ein guter Verbündeter inmitten einer arabischen Umwelt gewesen ist, und hat sich an die Seite der radikalpalästinensischen Terrogruppe Hamas gestellt.

* Er ist in Konfrontation mit Russland gegangen, bis hin zum Abschuss eines russischen Flugzeugs.

* Er hat die Aussöhnung mit den Kurden (die anfangs seine eigene Leistung gewesen war!) brutal und blutig abgebrochen, sobald diese – deren Parlamentspartei – seinem Machtstreben im Weg gewesen sind.

* Er hat in der eigenen Partei alle hinausgeworfen, die ihm nicht sklavisch gehorcht haben.

* Er lässt reihenweise Zeitungen, frei gewählte Abgeordnete, Beamte und Richter verfolgen.

* Er ist selbst genauso korrupt wie die von ihm geschlagenen Parteien, die davor regiert haben.

* Er hat bis vor wenigen Wochen eine gewaltige Völkerwanderung gezielt nach Europa geschleust (Erdogans Verantwortung dafür wurde spätestens zu dem Zeitpunkt evident, als er den Migrantenstrom über Nacht abbrechen konnte, sobald er ein für ihn sehr günstiges Abkommen mit der EU ausgehandelt hatte).

* Er hat dabei nicht nur Hunderttausenden Syrern, sondern auch ebenso großen Massen an Afghanen, Pakistanis und anderen Arabern die Migration nach Europa ermöglicht, die lange Wege quer durch die Türkei zurücklegen konnten (wobei ihm freilich die vor allem von der deutschen Bundeskanzlerin sowie linken und katholisch/evangelischen Gutmenschen verschuldete Willkommenspolitik geholfen hat).

* Er ist ein Hauptverantwortlicher für den grässlichen Krieg in Syrien, weil er den Nachbar-Diktator Assad aus dem Amt stürzen wollte (um auch dort eine sunnitische Vorherrschaft herzustellen).

* Er behindert bis heute das Entstehen kurdischer Quasistaaten in Syrien und (zum Teil) im Irak, obwohl die dortigen Kurden es mit amerikanischer Unterstützung als erste und lange einzige geschafft haben, den „Islamischen Staat“ zurückzudrängen und ein halbwegs funktionierendes Staatswesen aufzuziehen, das stabiler und toleranter wirkt als alle sonstigen Regierungen in diesem Raum.

* Er hat viele Tausende fundamentalistische Kämpfer völlig unbehindert aus aller Welt über die Türkei Richtung Syrien an die Seite des „Islamischen Staats“ ziehen lassen.

Und nun terrorisieren diese Kämpfer die Türkei selber. Sie haben jetzt vor allem bewusst – was durch viele Ziele ihrer Selbstmordanschläge klar wird – den für die Türkei so wichtigen Tourismus ruiniert, um das Land auch ökonomisch in die Knie zu zwingen.

Jetzt ist Erdogan ratlos. Längst hat das Gift des Fundamentalismus auch die Köpfe vieler Türken so vernebelt, dass es fast unmöglich erscheint, die Eskalation wieder in den Griff zu bekommen. Martialische Sprüche des Machthabers allein werden da wenig bewirken.

Nun hat er in den letzten Tagen seine Not offenbar zu erkennen begonnen. Und er versucht mit zwei von ihm zu Feinden gemachten Staaten – Russland und Israel – eine Art Frontbegradigung. Da auch diese beiden Länder nicht gerade an einem Überschuss an Freunden leiden, könnte das vielleicht sogar gelingen.

Europa jedenfalls sollte aus der türkischen Entwicklung zumindest viererlei lernen:

1. Diese Frontbegradigungen Erdogans zeigen, dass es völlig falsch ist, dem Diktator in Ankara nachzugeben. Nachgeben nach Merkel-Art ist das letzte, was bei einem solchen Typen Kompromissbereitschaft auslöst. Das hat hingegen die russische und israelische Härte geschafft.

2. Fast alle Länder Europas sollten aber auch selber begreifen, wie schwer es ist, ein Land noch unter Kontrolle zu behalten, sobald sich dort der islamische Fundamentalismus einmal heimisch gemacht hat (Belgien und Frankreich beginnen langsam, diese erschreckende Tatsache zu begreifen).

3. Es ist absurd und verlogen mit so einem Land Beitrittsverhandlungen zur EU zu führen.

4. Diese verheerende Entwicklung in der Türkei löst auch für Österreich dringenden Handlungsbedarf aus: Das Islamgesetz muss völlig neu geschrieben werden, das jetzt so viel Macht in den Händen einer von den türkischen Religionsbehörden kontrollierten und geistig keineswegs in Europa gelandeten „Glaubensgemeinschaft“ konzentriert, obwohl viele österreichische Moslems mit dieser gar nichts zu tun haben wollen.


- See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2016/0...h.VBxaTFs6.dpuf

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#159

RE: Massenzuwanderung und Asylanten

in Diskussionsplattform politischer Themen 01.07.2016 15:05
von Andi • 1.027 Beiträge

Liebe Mitleser,

über diesen Papst kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Papst Franziskus zur Migration: „Laßt alle kommen“, die kommen wollen – Diplomat fordert: Militärintervention in Libyen gegen Schlepperroute

http://www.katholisches.info/2016/06/23/...schlepperroute/


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#160

RE: Massenzuwanderung und Asylanten

in Diskussionsplattform politischer Themen 01.07.2016 15:12
von Andi • 1.027 Beiträge

Christus als „Armer“ und „Flüchtling“ – Politisch korrekte Verbiegung des Evangeliums

(Florenz) Mir ist nicht wirklich klar, warum das politische Programm des Vatikans in Sachen illegale Einwanderung den Glauben der europäischen Katholiken fördern sollte. Noch schwerer fällt es mir, zu verstehen, warum diese offensichtliche Einmischung des Vatikans in die Sozialpolitik Italiens und Europas bei den Politikern große und ausschweifende Zustimmung findet, denselben Politikern, die in Sachen Euthanasie, Abtreibung, Bürgerrechte wie Elternrecht, Familie sich bis vor einem Jahr noch jede Form von vatikanischer „Einmischung“ verbaten.

Warum soll Masseneinwanderung den Glauben der Europäer fördern?
Kommen wir also gleich zum Punkt. Arbeit – wie hoffentlich auch im Vatikan alle wissen – ist heute eine Mangelware. Die Zahl der Arbeitsplätze ist begrenzt im Vergleich zur verfügbaren Arbeitskraft. Das wird vor allem in Zeiten von Wirtschaftskrisen besonders sichtbar. Wenn wir also die humanitäre Position einnehmen, daß illegale Einwanderer aufzunehmen sind, also Männer und Frauen, die den Großteil ihres Besitzes verkauft haben, um meist illegal ihr Land zu verlassen und ebenso illegal bei uns einzuwandern und Wohlstand zu suchen, dann müssen wir auch akzeptieren, daß diese neue Arbeitslosen, den Konkurrenzkampf um die Mangelware „Arbeit“ verschärfen werden.

Marxistisch gedacht, vergrößern sie vor allem die ärmste Schicht der Gesellschaft, die sich in einem ständigen Überlebenskampf befindet. Zudem bedeuten sie für die gesamte Gesellschaft eine zusätzliche Soziallast. Mit dem Geld, das ein illegaler Einwanderer in Europa die Öffentlichkeit kostet, könnten mehrere wie er zu Hause ein sorgloses Leben führen, während er hier ein bescheidenes Auskommen hat und das zu Lasten der Allgemeinheit.

Auch Wohlstandsmigrant wird zum „Flüchtling“ uminterpretiert
Das alles ist das offensichtliche Ergebnis einer gänzlich fehlenden politischen Intelligenz der regierenden Politiker in unseren Ländern und in den Herkunftsländern der Einwanderer. Statt einer langfristigen Planung ergehen sich die Verantwortlichen in immer neuen Variationen ideologischen Phrasentums. Das neueste Lieblingswort lautet „Flüchtling“. Jeder Einwanderer wird implizit zum „Flüchtling“ erklärt, die Frage der Einwanderung damit zu einer humanitären Notlage und die Aufnahme ohne Wenn und Aber zu einer jeder Kritik entzogenen Nothilfemaßnahme.

Die Art, wie heute die Einwanderung, vor allem die illegale Einwanderung gefördert wird, ist einfach nur unvernünftig, wenn nicht noch weit schlimmeres. Es bedeutet vor allem den Menschenhandel zu fördern. Es bedeutet ebenso, unzähligen Männern und Frauen falsche Hoffnungen zu machen, Menschen, die einfach auf der Suche nach „Wohlstand“ und keineswegs immer auf der Flucht vor Hungersnot und Kriegen sind. Es bedeutet, diesbezüglich haben die alten und neuen Marxisten recht, und das erklärt auch deren Förderung dieser Wanderungsbewegungen, die Schicht der Armen, die bereits einen nicht unbeträchtlichen Teil des sozialen Szenarios in Europa bilden, zu vergrößern. Immerhin bedeuten die Neuankömmlinge durch ein eingespieltes Dienstleistungssystem für die linken Gewerkschaften und Parteien neue Mitglieder und Wählerstimmen. Dazu noch für ein üppig ausgebautes Netzwerk von Ausländervereinen, Dienststellen, Räten ein einträgliches Einkommen aus der öffentlichen Schatulle. Keine Einwanderer, keine Gelder. Die Förderung der Einwanderung ist für zahlreiche ideologisierte Europäer zu ihrer persönlichen Arbeitsplatzsicherung geworden.

Umbiegung des Evangeliums in ein Sozialmärchen
Noch diskutabler wird die Frage, wenn für diese Einwanderungsmaschinerie das Evangelium mißbraucht wird, um die Heilige Geschichte in ein modernes Sozialmärchen zu verwandeln. Der erste Schritt in diese Richtung erfolgte in der Heiligen Nacht1, als die Hirten auf dem Feld von Betlehem in „Ausgegrenzte“ und „die Armen“ zur Zeit Jesu umgedichtet wurden. Eine ebenso unzutreffende wie unpassende Umdeutung, so rhetorisch effizient sie auch sein mag. Die Hirten im Pälestina der Römerzeit waren gesellschaftlich anerkannt und spielten im Sozialgefüge eine wichtige Rolle. Sie lieferten mit den männlichen, einjährigen Lämmern die Opfergaben für das Pessachfest. Ihr Beruf war damit direkt mit dem Opferkult des Tempels verbunden und damit von anerkanntem Rang. Sie hatten im Jahr an die 30.000 Lämmer zu liefern. So sehr diese Tätigkeit auch nicht die Spitze der gesellschaftlichen Leiter darstellte, hatte der Hirte in der jüdischen Symbolik immer eine positive Konnotation. Er war ein effizientes Symbol für die charismatische Führungsrolle im Volk Israel. Auch aus diesem Grunde nennen wir noch heute jeden Priester einen Hirten und die Bischöfe Oberhirten und den Papst den Obersten Hirten.

Hirten von Betlehem waren weder „Arme“ noch „Ausgegrenzte“
Abgesehen davon wäre auch anzumerken, daß die Geburt Christi nicht nur den Hirten offenbart wurde (Offenbarung gegenüber den Juden), sondern auch den drei Weisen aus dem Osten (Offenbarung gegenüber den Heiden), die mit Sicherheit weder arm noch ausgegrenzt waren, wie ihre Aufnahme am Königshof des Herodes, ihre Geschenke und die gesamte Überlieferung belegen. Diese Sozialhermeneutik des Weihnachtsfestes raubt dem Evangelium von der Geburt des fleischgewordenen Gottes zwar nicht seine transzendentalen Dimension, läßt diese aber verblassen. Die Hirten wachen in der Nacht, sie wachen im Freien, verschließen sich nicht in Stadthäusern, sie verschließen ihre Herzen nicht der Ankündigung des Herrn, sie sind frei mit ihren Herden, sie sind weder die Sklaven von Personen noch von Dingen, sie sind freie, einfache Menschen, die sich vor der Ankündigung des Herrn nicht fürchten wie König Herodes „und mit ihm die ganze Stadt Jersualem“, wie das Evangelium berichtet.

Banalisierung der prophetisch-heilsgeschichtlichen Flucht nach Ägypten

Auf die verzerrende Sozialhermeneutik der Hirten folgte am 29. Dezember2 jene von Christus als „Flüchtling“, will im neuesten Sprachjargon sagen, als „Einwanderer“ in Ägypten. Auch hier wird das Evangelium wieder nach dem Bedürfnis rhetorischer Notwendigkeiten des Augenblicks verbogen. Zunächst einmal war die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten nur ein Provisorium und daher eine Form von Exil. Ganz anders stellt sich die Massenmigration unserer Tage dar, die in den allermeisten Fällen schlichtweg vor allem Wohlstandwünschen folgt und potentiell dauerhaft angelegt ist. Vor allem aber ist diese Flucht der Heiligen Familie von mächtigem symbolischen und prophetischen Inhalt: in ihr erfüllt sich die Prophezeiung des Hosea und läßt die Rückkehr Christi nach Palästina als neuen Exodus erkennen, der auf Golgota seine Vollendung findet.

Glaube als bloßer Sozialaktivismus bedeutet, die Mächtigen dieser Welt unterstützen

Das Christentum zu einem Märchen zur Rechtfertigung politisch-ideologisch-sozialer Phänomene und der Ausländerintegration zu reduzieren, bedeutet, die Ansprüche bestimmter Weltkreise zu unterstützen, die die Einwanderung als Brecheisen zur Zerstörung des ethnisch-kulturellen Netzes der europäischen Nationen und deren Werthaltungen zu mißbrauchen. Das alles mit dem Ziel, den Staat zum Garanten einer „Laizität“ zu machen, um statt eines Volkes mit gemeinsamer kultureller und religiöser Haltung, eine Bevölkerung zu haben, die in immer zahlreichere und kleinere Teile unterschiedlicher kultureller, religiöser, sozialer und ethischer Haltungen zerfällt. Eine beeindruckende Methode, um auch noch die Überreste christlicher Werthaltungen, die in unseren Gesellschaften vorhanden sind, zu beseitigen. Das Modell dafür scheint Frankreich zu sein. Offensichtlich gehören zu diesem Weg in eine dröge Einheitszukunft auch die Verwässerung des Mysteriums und die Umwandlung des Heiligen in eine Sozialmoral dazu, die Reduzierung des Glaubens zu bloßem Sozialaktivismus.

Der Blick zum Himmel als bloße Spiegelung der Welt

In dieser Perspektive wird der Blick zum Himmel zur bloßen Spiegelung der Erde, ohne Ausgang, ohne Fluchtweg. Es bedeutet auch, die gesunde, wenn auch oft triste Realität durch eine Gutmenschen-Ideologie zu ersetzen, die dialektisch auf Applaus und Zustimmung aus ist.

Es ist wahr, daß man nicht Christ sein kann, ohne den Glauben auch zu praktizieren, angefangen vom sonntäglichen Besuch der Heiligen Messe, ohne die Caritas, die Nächstenliebe. Es ist aber ebenso wahr, daß man auch ohne Christus Philantrop sein kann. Und darin liegt heute die Versuchung für viele Christen, deren Glauben mehr wackelt als ihr philantropischer Aktivismus. Wenn aber letzterer die Oberhand über den Glauben gewinnt, endet er damit, jede Abirrung von der göttlichen Ordnung zu rechtfertigen, jede Abweichung von der Moraltheologie, vom Lehramt der Kirche und das alles im Namen der Menschenfreundlichkeit. Christus aber wird zu einem bloßen Markenzeichen umgewandelt, in eine Art pathetische brand unseres chaotischen Daseins.

http://www.katholisches.info/2014/01/11/...es-evangeliums/


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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