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#1

Prophezeiungen Mariens in Kerizinen

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 26.10.2020 13:36
von Stjepan • 197 Beiträge

Vorwort

Zwischen 1938 und 1965 erschienen der Seherin Marie-Jeanne-Louise Ramonet in dem kleinen französischen Dorf Kerizinen (Bretagne) die Heilige Jungfrau Maria und das Heiligste Herz Jesu und gaben ihr insgesamt 71 Botschaften für Kerizinen, die Bretagne, Frankreich, Europa und die ganze Welt, sowie ganz speziell für den zuständigen Ortsbischof, den Heiligen Vater und das ganze Volk Gottes.

Diese sehr wichtigen Botschaften, die bis heute weder von der Kirche noch vom Gottesvolk Beachtung gefunden haben, sowie die Lebensgeschichte der Seherin und Informationen über die Erscheinungen und ihre Niederschrift sind in dem Buch Kerizinen. Erscheinungen und Botschaften niedergeschrieben. Um sich über die Ereignisse und die gesamten Botschaften einen Überblick zu verschaffen, sei dem Leser dieses Buch empfohlen, das meines Wissen nur noch bei Amazon und Ebay gebraucht zu beziehen ist.

In diesem vorliegenden Büchlein geht es hingegen nur um die in den Botschaften vermittelten Prophezeiungen, von denen sich bereits ein kleiner Teil erfüllt hat; der Rest liegt noch in der Zukunft. In diesem Büchlein unternehme ich den Versuch einer chronlogischen Anordnung dieser wichtigen Prophezeiungen vom Zweiten Weltkrieg an bis in die fernere Zukunft, damit der Leser nach der Vorgabe der Botschaften mithelfen kann, das für unsere Zukunft prophezeite Unheil abzuwenden.

Dies ist jetzt besonders wichtig, da wir heute am prophezeiten Unheil näher dran sind, als es die Menschen zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren, als die Prophezeiungen durch die Heilige Jungfrau in Kerizinen vermittelt wurden. Man kann sagen: Je weiter wir in der Zeit voranschreiten, desto dringender sind diese Prophezeiungen, vor allem vor dem Hintergrund, dass einige außerkirchliche Prophezeiungsforscher, allen voran Stephan Berndt, in der Prophezeiungsforschung zwar gute Arbeit geleistet haben, sie ihren Lesern aber keine Möglichkeiten aufzeigen, wie das prophezeite Unheil abzuwenden wäre.

Achten wir daher auf die Worte des hl. Apostels Paulus: „Weissagungen verachtet nicht!“ (1 Thess. 5,20), und ziehen wir Nutzen aus ihnen!



1. Kapitel
Grundsätzliches über Schauungen und Prophezeiungen

Zukunftsschauungen und Prophezeiungen offenbaren uns einen Teil der Zukunft, der uns normalerweise verborgen bleibt. Die Quelle jeder echten Zukunftsschau und Prophezeiung ist Gott, der Schöpfer, der in seinem ewigen Sein alle Ereignisse der Zukunft vor sich sieht, und manche bedeutende Ereignisse der Zukunft seinen Engeln und Heiligen und auch Menschen offenbart. Dabei gibt es zwei Arten von Gott gegebener Zukunftsschau und Prophezeiung, eine, die unabänderliche Geschehnisse der Zukunft enthüllt, wie z.B. die Wiederkunft Christi zum Jüngsten Gericht, und eine, die unheilvolle Ereignisse offenbart, die abgewendet oder verändert werden können. So sagte die Muttergottes am 21. November 1957 in Kerizinen über die zuletzt genannte Art der Prophetie:

„O, schaut auf die Zukunft, nicht in kindischer, lächerlicher Neugier, sondern im Geist kluger Voraussicht, um die Strafgerichte abzuwenden oder wenigstens abzuschwächen.“

Bei dieser Art der Prophetie handelt es sich also um Warnungen Gottes, die uns Menschen bewegen sollen, uns Gott, seinen Geboten und Weisungen zuzuwenden, danach unser Leben auszurichten und so das vorhergesehene und prophezeite Unheil abzuwenden. Denn wie das Kollektiv, und somit der Einzelne, denkt, empfindet, redet, handelt und gestaltet, so gestaltet es seine eigene Zukunft. Denkt, empfindet, redet, handelt und gestaltet es böse, sündig, also außerhalb der göttlichen Ordnung, so erntet es - gemäß dem Ursache-Wirkungsprinzips - auch die Früchte des eigenen bösen, sündigen Denkens, Empfindens, Redens, Handelns und Gestaltens: eine unheilvolle Zukunft voll Unheil, Leid, Schmerz, Schrecken und Tod.

Im Grunde gibt es nur zwei Wege, die man gehen kann: den Weg des Guten und den Weg des Bösen. Der Weg des Guten ist der, den Gott durch seine Kirche weist. Der Weg des Bösen ist der, den Satan durch alle nicht-katholischen Ideen, Philosophien und Lehren weist. Die meisten Menschen, selbst zahlreiche gläubige Katholiken, haben sich vom Weg Satans fangen lassen und gehen ihn voller Überzeugung. Und dieser Weg führt nicht nur direkt in die Hölle, aus der man ewig nicht herauskommt, sondern auch in das von Gott durch seine Propheten geoffenbarte Unheil.

Weil Gott sieht, dass alles Unheil aufgrund des falschen Weges, den der größte Teil der Menschen geht, geschehen wird, offenbart er ihnen durch die Heilige Jungfrau und seine Propheten dieses Unheil, damit sie den Weg Satans verlassen, die göttliche Ordnung annehmen, den Weg des Guten gehen und so das Unheil abwenden; denn Gott „hat kein Wohlgefallen am Tode des Frevlers, sondern daran, dass der Frevler sich von seinem Wandel bekehre und lebe.“ (Ez. 33,11)

So verstehen wir, wie sehr Gott uns Menschen liebt! Er liebt uns so sehr, dass er nicht will, dass uns Unheil widerfährt! Diese ganze Liebe Gottes, die sich in seinen Unheilsprophezeiungen ausdrückt, zeigt uns der biblische Bericht über die Stadt Ninive: In der Heiligen Schrift, im Buch Jonas, lesen wir, wie Gott seinen Propheten in diese Stadt sandte, um ihr den nahe bevorstehenden Untergang zu prophezeien:

„'Auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und verkünde ihr die Botschaft, die ich dir mitteile!' Da machte sich Jonas auf und ging nach Ninive … Jonas schickte sich an, eine Tagesreise weit in die Stadt hineinzugehen. Dann rief er laut: 'Noch vierzig Tage, und Ninive wird untergehen!' Die Niniviten glaubten Gott“ und begannen zu fasten und bekehrten sich von ihrem „bösen Wandel und von dem Unrecht“, das sie getan hatten! „Als nun Gott ihr Tun sah, dass sie sich nämlich von ihrem bösen Wandel bekehrten, da ließ er sich des Unheils gereuen, das er ihnen angedroht hatte, und führte es nicht aus.“ (Jona 3)

Mit jener Prophezeiung, die der Prophet den Niniviten übermitteln sollte, erreichte Gott das, was er wollte: Er rettete die Bewohner Ninives vor ihrer Vernichtung!

Von Gott stammende Unheilsprophezeiungen sind also eine Gnade Gottes, mit denen er in seiner Liebe Leben retten will! Das lehrt der historische Bericht über Ninive! Deshalb sollten wir uns über seine Prophezeiungen, vermittelt durch die Heilige Jungfrau und seine Propheten, glücklich schätzen und sie nutzen, um das prophezeite Unglück abzuwenden!




2. Kapitel
Die Prophezeiungen Unserer Lieben Frau von Kerizinen


Der Zweite Weltkrieg

15. September 1938
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „[...] Ein neuer Krieg bedroht Europa. Ich werde ihn um einige Monate hinauszögern, denn ich kann nicht taub bleiben gegenüber so vielen Gebeten, die jetzt dort in Lourdes zu mir aufsteigen und den Frieden erbitten.“

Diese Prophezeiung der Gottesmutter, mit der sie den Zweiten Weltkrieg angekündigt hat, korrespondiert mit ihrer Prophetie von 1917 in Fatima, wonach dieser Krieg unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. kommen sollte:

„Der Krieg (Erster Weltkrieg) geht seinem Ende entgegen; wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. ein anderer, noch schlimmerer beginnen.“

Papst Pius XI. starb im Februar 1939. Im Zusammenhang mit der Prophezeiung Unserer Lieben Frau von Kerizinen hätte der Zweite Weltkrieg somit ursprünglich zwischen September 1938 und Februar 1939 beginnen sollen, was nicht geschehen war, weil, wie es heißt, Unsere Liebe Frau aufgrund der Gebete in Lourdes den Krieg „um einige Monate“ hinausgezögert hat. Der Krieg begann dann im September 1939 unter dem Pontifikat von Papst Pius XII. Durch den Aufschub gab Gott den Menschen durch die Heilige Jungfrau noch etwas mehr Zeit zur Umkehr und Buße! Hier sehen wir, was unsere katholischen Gebete, besonders das Rosenkranzgebet, alles bewirken können!

7. Dezember 1939
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Verdoppelt euren Eifer im Gebet und Opferbringen vor der nahenden Weihnachtszeit, und Jesus wird euch ein Jahr des Friedens bescheren … Ergreift daher die Waffen des Gebets und des Opfers … Dies ist notwendig für einen raschen Sieg. Wenn man auf meine Bitte hört, wird der Krieg gegen Mitte Oktober 1940 zu Ende gehen.“

Der Zweite Weltkrieg hätte also schon Mitte Oktober 1940 zu Ende gehen können. Doch das geschah nicht, weil der „Eifer im Gebet und Opferbringen“ seitens der Katholiken nicht verdoppelt wurde, weshalb sich die Muttergottes am 2. April 1940 in Kerizinen beklagte:

„Es wird jetzt weniger gebetet als in den ersten Monaten des Krieges. Ihr werdet alle die Folgen dieses Versäumnisses zu tragen haben, besonders eure Soldaten. … Der Krieg wird lang und hart sein, wenn man den Botschaften, die ich euch gebracht habe, keine Beachtung schenkt.“

Der Zweite Weltkrieg dauerte dann noch 5 Jahre und 1 Monat, weil auf die Muttergottes nicht gehört wurde!

Anfang Mai 1940
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Ihr Kinder Frankreichs, bald werden für euch schwere Stunden beginnen. Die Gefahr, die euch droht, ist der feindliche Einfall in euer Land. Ich werde rechtzeitig eingreifen, wenn alle, enger vereint als je zuvor, Gott anflehen und ihre Hoffnung auf Den setzen, Der allein alles vermag ...“

Aufgrund des fehlenden Gebets erfolgte ab Mitte Mai 1940 die Besetzung eines Teils Frankreichs durch deutsche Truppen.

5. Mai 1941
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Bald wird Russland helfend in den Krieg eingreifen; das wird ein harter Schlag für eure Feinde sein.“

Dies begann noch im selben Jahr und vollendete sich 1945 mit dem Sieg Russlands über das nationalsozialistische Deutschland an der Ostfront.


Die Menschheit kurz vor einer Katastrophe

Nach dem Zweiten Weltkrieg, am 1. Juni 1956, kündigte die Muttergottes in Kerizinen an, dass die Menschheit kurz vor einer großen Katastrophe steht, die sie in den Abgrund führen wird:

„Weil die Menschheit immer mehr in sittlicher Unordnung versinkt, steht sie am Rande des Abgrunds. Sie ist von einer großen Katastrophe bedroht, denn der Zorn Gottes scheint jeden Augenblick über sie hereinzubrechen.“

Von dieser Katastrophe sind wir nach wie vor bedroht, weil sie noch nicht stattgefunden hat; sie wird gemäß der folgenden Prophezeiung aus „schrecklichen Plagen und Ereignissen“ bestehen, die die heutige Welt in den Untergang führen werden:

12. Januar 1957
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Sie (die Welt von heute) wird in Trauer untergehen, denn der erzürnte Gott neigt sich über sie und wird erbarmungslos zuschlagen. Schreckliche Plagen und Ereignisse werden die Welt läutern, sie von ihren Irrtümern und aller Unordnung befreien, um sie für die allseitige Erneuerung vorzubereiten.“

Das liest sich so, als würde es sich bei diesen Plagen und Ereignissen, die alle zusammengenommen die eine große Katastrophe bilden werden, um große Naturkatastrophen und vielleicht noch um Seuchen und ansteckende Krankheiten als Strafgerichte Gottes handeln. Das scheint auch aus der folgenden Prophezeiung Unserer Lieben Frau von Kerizinen vom 21. November 1957 hervorzugehen:

„Andernfalls wird der Himmel sich erst nach größeren Strafgerichten wieder aufhellen. Diese werden unvorhersehbar, plötzlich, urgewaltig und unwiderstehlich sein; sie werden ein gewaltiges Hinsterben der Menschen zur Folge haben […] Wenn auch so viele Geißeln und Strafen Gottes eine große Anzahl von Seelen zur Bekehrung führen werden, so wird es doch bis ans Ende immer noch Sünder geben, sündige Menschen ohne Reue, die unter den Schlägen der göttlichen Gerechtigkeit immer böswilliger und wütender werden.“

Diese verheerenden Strafgerichte und Geißeln Gottes, jene schrecklichen Plagen und Ereignisse, die „unvorhersehbar, plötzlich, urgewaltig und unwiderstehlich sein“ werden, „würden ein gewaltiges Hinsterben der Menschen zur Folge haben“, was dazu führen wird, dass viele Menschen sich bekehren werden, während viele andere „immer böswilliger und wütender“ würden. Demzufolge kann es sich hierbei wirklich nur um gewaltige Naturkatastrophen und vermutlich auch um verheerende Seuchen und ansteckende Krankheiten handeln. Doch je böswilliger und wütender der besagte Teil der Menschen „unter den Schlägen der göttlichen Gerechtigkeit“ werden wird, desto härter wird Gott weiterstrafen:

13. Oktober 1958
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Und die Menschheit wird die Schale bis zur Neige trinken müssen wegen der zahllosen Verbrechen ...“

Eines dieser zahllosen Verbrechen ist die Abtreibung, die Tötung so vieler ungeborener Kinder, sowie solche, die die bösen Menschen in ihrer immer größer werdenden Bosheit und Wut noch verüben werden. Und so werden die Strafen Gottes dem entsprechend gesteigert werden:

15. Dezember 1959
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Die Dauer der Prüfung wird verkürzt werden, die Schwere der Strafen aber wird gesteigert werden.“

Hieraus ersehen wir, wie Gott durch die gesteigerte „Schwere der Strafen“ den bösen Stolz der Menschen zu brechen versuchen wird, um sie zu bekehren und vor der Hölle zu retten. Und so werden sich viele Menschen auch tatsächlich bekehren.

In der folgenden Kerizinen-Botschaft der Gottesmutter vom 12. Januar 1957 erfahren wir, dass diese großen Strafen Gottes nahe seien:

“Meine Liebe zu den Sündern ist so groß, dass ich alles aufgeboten habe, damit sie sich retten können. Aber heute widersetzen sich die Menschen mehr denn je der Gnade und den Anrufen des Himmels. Man will weder meine Warnungen, noch meine Tränen verstehen. Und es sind doch deutliche Zeichen, die ankündigen, dass schmerzvolle Ereignisse über die Welt verhängt sind und dass die Stunden großer Leiden nahe sind, falls die Menschen nicht zu Gott zurückkehren.“

Wenn die gemeinten Strafen Gottes bereits 1957 nahe waren, dann sind sie es heute, im Jahr 2020, noch mehr. Mit diesen großen Strafgerichten, die 1957 nahe waren, wäre daher meiner Einschätzung nach noch in diesem 21. Jahrhundert zu rechnen, da das 22. Jahrhundert vom Jahr 1957 so weit entfernt liegt, dass es meiner Einschätzung nach nicht mehr als „nah“ bezeichnet werden kann.

Um diese großen Strafgerichte Gottes, durch die sehr viele Menschen sterben werden, zu vermeiden, müssen sich die Menschen vom Bösen, d.h. von dem, was anderen Menschen direkt oder indirekt schadet und ihnen Leid zufügt, abwenden und dem Guten zuwenden.




Die Rückkehr des Kommunismus

Die folgenden Prophezeiungen Unserer Lieben Frau korrespondieren sehr gut mit ihrer Fatima-Prophetie. Denn am 5. Mai 1941 sagte sie in Kerizinen:

„Bald wird Russland helfend in den Krieg eingreifen; das wird ein harter Schlag für eure Feinde (die deutschen Nationalsozialisten) sein. Von nun an betet, betet viel, ihr christlichen Seelen, für dieses große Land, das der Kirche noch feindlich gegenübersteht; sonst werden sich nach dem Krieg die Kommunisten an vielen Orten zum Schaden der Kirche festsetzen.“

Und in einer Zukunftschau vom 1. Mai 1944, die die Seherin von Kerizinen sah, wurde gezeigt:

„Ich sehe zwei lebende Szenen. Jede bildet den aufgeschlagenen Flügel eines zweiteiligen Gemäldes. Auf der linken Seite sieht man, wie Menschen Fahnen schwingen, die sie überall anbringen wollen. Priester versuchen, sich ihnen entgegenzustellen, werden aber beschimpft und bedroht. Eine abscheuliche Gestalt, die mir der Teufel zu sein scheint, hockt in der linken, unteren Ecke des Bildes und feuert, voll boshafter Freude, die Fahnenträger an. Im rechten Winkel steht Maria, so gekleidet, wie gewöhnlich bei den Erscheinungen. Sie weint. Unter dieser Szene steht geschrieben: 'BILD DES KOMMUNISMUS'. Auf der rechten Seite sieht man, wie blau-weiß gekleidete Mädchen den Rosenkranz beten. Darunter steht: 'RETTUNG VOR DEM KOMMUNISMUS'.“

Diese Schau und die Prophezeiung vom 5. Mai 1941 zeigen, dass sich die Kommunisten künftig „an vielen Orten“ der westlichen Welt festsetzen und öffentlich kommunistische Fahnen schwingen werden, „die sie überall anbringen wollen“. Es wird also einen kommunistischen Aufschwung in der westlichen Welt geben. Weil man nun den Kommunismus seit der Wende für tot hält, erscheint das für einige absurd. Doch solange es in der westlichen Welt Kommunisten gibt, die nach der Macht streben, liegen diese Prophezeiungen im Bereich des Wahrscheinlichen, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir seit 2015 einen noch nie da gewesen Linksruck erleben, der in der nächsten Zukunft in dem prophezeiten kommunistischen Aufschwung münden dürfte. Der gegenwärtige Linksruck ist nur eine Vorphase, ist nur der Anfang in seinem Entwicklungsprozess hin zum Kommunismus. Das belegt auch die Prophezeiung der Garabandal-Seherin Conchita von 1965: „Wenn der Kommunismus wiederkommt, wird das alles kommen“. Auf die Frage: „Was heißt 'wiederkommt'?“, antwortete sie: „Ja, wenn er auf's Neue wiederkommt.“ - „Heißt das, dass der Kommunismus vorher vergehen wird?“ - „Ich weiß es nicht. 'Wenn der Kommunismus wiederkommt', sagte die Heilige Jungfrau.“ Auch wenn die Aussage der Heiligen Jungfrau deutlich ist, wollte sich Conchita auf eigene Interpretationen nicht einlassen, da sie offenbar befürchtete, dass sich daraus Irrtümer ergeben könnten. Deshalb ließ sie die Aussage der Gottesmutter so stehen, wie sie formuliert war. Die Prophezeiung der Muttergottes besagt, dass der Kommunismus zwischenzeitlich vergeht. Das hat sich dann ca. 25 Jahre nach dieser Prophezeiung mit der Wende in Osteuropa erfüllt. Doch der Kommunismus soll danach wiederkommen. Gemäß einem Protokollanten habe das auch Therese von Konnersreuth prophezeit:

"Der Kommunismus bricht zusammen, aber drei Jahrzehnte nach meinem Tod lebt er wieder auf, und alles wird sich erfüllen."

Therese starb 1962. Dem Wortlaut nach hätte der Kommunismus noch vor Gorbatschow untergegangen sein müssen, um dann 1992 wieder aufzuleben. Und das ist zeitlich gesehen falsch. Entweder hatte Therese ihre Visionen falsch verstanden, wovon ich nicht ausgehe, oder ihre Prophezeiung wurde einfach fehlerhaft überliefert, was seitens Protokollanten durchaus vorkommt, wie sich das auch teilweise in den prophetischen Feldpostbriefen des Andreas Rill von 1914 zeigt. Es gibt daher einen möglichen Lösungsansatz, der diese fehlerhaft überlieferte Prophezeiung ins rechte Licht rückt: Der Kommunismus sollte Thereses Visionen zufolge 30 Jahre nach ihrem Tod, also 1992, zusammenbrechen und später dann wieder aufleben. So wäre die Prophezeiung zeitlich gesehen richtig!

Doch unabhängig von der Zeitangabe ist die Prophezeiung dieselbe, die von der Heiligen Jungfrau stammt: Der Kommunismus sollte zusammenbrechen, was um 1991 geschehen war, und danach wieder aufleben.

Ergänzend sagte die Garabandal-Seherin Marie Loli 1978:

„Die Madonna sprach mehrere Male über den Kommunismus. Ich kann mich nicht erinnern wie oft, aber sie sagte, dass eine Zeit kommen werde, in der es aussieht, als ob der Kommunismus die ganze Welt überwältigen und überfluten würde ...“

Die Muttergottes bestätigte ihre Prophezeiungen von 1941 und 1944 gegenüber den Seherkindern von Garabandal und präzisierte sie, während sie Thereses Zukunftsschau ebenfalls bestätigte.

Und was speziell Frankreich betrifft, heißt es in der Botschaft Unserer Lieben Frau von Kerizinen vom 2. Februar 1944:

„Um Aufruhr und Glaubensverfolgungen von Frankreich fernzuhalten, betet alle sehr oft betrachtend den Rosenkranz. Jeder tue, was in seinen Kräften steht, und ich nehme alles andere auf mich. Ich werde eingreifen; wenn man jedoch, wie 1939, mein Anerbieten und meine Bitten zurückweist, wird die Erschütterung unvermeidlich sein.“

Gemäß dem hl. Pfarrer von Ars wird das infolge einer kommunistischen Revolution in Frankreich geschehen:

„Die Kommunisten von Paris werden sich nach diesem Misserfolg überall in Frankreich verbreiten und vermehren. Dann ergreifen sie die Waffen und bedrängen die Ordnungsleute. Ein Bürgerkrieg bricht überall aus, und diese schlechten Leute werden Führer in Norden, Osten und Südwesten Frankreichs. Sie sperren viele Personen ein und metzeln viele nieder. Sie versuchen, alle Priester und Ordensleute zu töten, aber das dauert nicht lange an.“

Die Glaubensverfolgungen in Frankreich durch die Kommunisten, bei denen Priester und Ordensleute ermordet werden, werden offensichtlich in einer späteren Phase geschehen, während die Kerizinen-Schau vom 1. Mai 1944 eine frühere Phase zeigt, bei denen die gläubigen Priester von Seiten der Kommunisten zunächst nur beschimpft und bedroht, aber noch nicht verfolgt werden:

„Auf der linken Seite sieht man, wie Menschen Fahnen schwingen, die sie überall anbringen wollen. Priester versuchen, sich ihnen entgegenzustellen, werden aber beschimpft und bedroht.“

Es ist anzunehmen, dass der kommende weltweite kommunistische Triumphzug von Russland ausgehen wird, da in der Fatima-Prophetie Russland im Zusammenhang mit dem Kommunismus als Gefahr für die Welt und die Kirche aufgezeigt wird, so, wie auch in der eingangs zitierten Kerizinen-Prophezeiung vom 5. Mai 1941, so dass davon auszugehen wäre, dass Russland in naher Zukunft wieder kommunistisch wird.



Der Dritte Weltkrieg

6. März 1949
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Ich stehe zwischen Gott und euch und bemühe mich um einen Aufschub seiner Gerechtigkeit. Dennoch wird, wenn die Menschen nicht bereuen noch ihr Leben ändern, ein schreckliches Leid über die Welt kommen. Deshalb werde ich so oft bei euch vorstellig und versuche, die Verbindung der Menschen mit Christus wieder herzustellen, um dadurch die Menschheit vor dem verheerendsten aller Kriege zu bewahren.“

Hier warnt die Muttergottes vor einem dritten Weltkrieg, der weit verheerender sein wird, als die ersten beiden Weltkriege. Manche Katholiken sind der Meinung, dass es keinen Dritten Weltkrieg geben werde, weil Schwester Lucia von Fatima gesagt oder geschrieben habe, dass der Dritte Weltkrieg 1985/86 hätte stattfinden sollen, dieser aber durch die 1984 stattgefundene Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens durch Papst Johannes Paul II. verhindert worden wäre. Als Prophezeiungsforscher kann ich diese Aussage nicht Schwester Lucia zuschreiben, und zwar aus den folgenden Gründen:

1.) Alle traditionellen katholischen Prophezeiungen, die den Dritten Weltkrieg zum Thema haben, vermitteln uns Vorzeichen, an denen wir erkennen, dass dieser Krieg nach wie vor droht. Ich habe diese Vorzeichen herausgearbeitet. An diesen Vorzeichen erkennt man, dass der Dritte Weltkrieg nicht vor der osteuropäischen Wende stattfinden sollte, sondern nach der Wende stattfinden soll. Die Wende selbst ist ein prophezeites Vorzeichen dieses Krieges, ebenso die Frau, die Deutschland lenken würde (Bundeskanzlerin Angela Merkel), der "Arabische Frühling", die "Flüchtlingskrise" und eine Revolution in Deutschland.

2.) Es gibt heute traditionell katholische Seher, die diesen Krieg nach wie vor vorhersehen. So rief mich im März dieses Jahres ein Freund an, der von einem mir bekannten frommen traditionell katholischen Priester betreut wird. Dieser erzählte ihm, dass er Schauungen zukünftiger Ereignisse habe, in denen er auch den Dritten Weltkrieg voraussieht.

Vor diesem Hintergrund stammt die besagte Aussage, die Schwester Lucia zugeschrieben wurde, nicht von ihr, sondern von jemanden, der nur die 1984er Weltweihe gegenüber der von der Muttergottes 1929 durch Schwester Lucia geforderten Russlandweihe legitimieren wollte.

Die Warnung Unserer Lieben Frau von Kerizinen ist also nach wie vor aktuell: Es droht ein dritter Weltkrieg, der sehr verheerend sein wird; das wird vom Propheten Jesaja wie folgt verdeutlicht:

„Horch, auf den Bergen Getöse wie von zahlreichem Kriegsvolk, horch, das Gelärm von Königreichen, von versammelten Völkern! Der Herr der Heerscharen mustert das Kriegsheer. Sie kommen aus fernem Land, vom Ende des Himmels … zu verheeren/verwüsten die ganze Erde! …“ (Jes. 13,4-6)

In diesem Weltkrieg wird die gesamte Erde verheert und verwüstet werden; und gemäß der Fatima-Prophetie werden dazu noch mehrere Nationen vernichtet werden:

„Die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, mehrere Nationen werden vernichtet werden.“

Dass diese Nationen nicht, wie einige meinen, durch eine Auflösung des Nationalstaates und eine Integrierung in einer Union vernichtet werden, sondern durch massiven Einsatz von Massenvernichtungswaffen im Dritten Weltkrieg, zeigen die folgenden Prophezeiungen der Muttergottes:

Unsere Liebe Frau an die selige Elena Aiello 1954
„… wird die Welt in einen neuen und schrecklicheren Krieg gestoßen werden. Tödlichste Waffen werden Völker und Nationen vernichten.“

Unsere Liebe Frau an Elena Leonardi 1976:
„Die Welt wird völlig durcheinandergebracht in einem schrecklichen Krieg! Todbringende Waffen werden Völker und Nationen vernichten …“

Diese Prophezeiungen zeigen uns, wie verheerend der Dritte Weltkrieg im Gegensatz zum Zweiten Weltkrieg sein wird.

Auch in ihrer Kerizinen-Botschaft vom 29. Mai 1948 kündigte die Heilige Jungfrau diesen Krieg an:

29. Mai 1948
„Es wird einen neuen, folgenschweren Krieg geben. Frankreich muss somit rechnen, von einer russischen Armee überfallen und besetzt zu werden.“

Der Aggressor, der den Dritten Weltkrieg auslöst, ist diesmal Russland, das innerhalb Europas militärisch nach Frankreich vorstoßen wird, um Frankreich zu besetzen. Das bedeutet, dass die russische Armee, bevor sie nach Frankreich vorstößt, auch in Deutschland einmarschiert. Was Frankreich betrifft, gab die Muttergottes in Kerizinen noch die folgende Prophezeiung:

27. Dezember 1947
„Oh, Frankreich, das ich von allen Nationen am meisten liebe, oh Frankreich, das ich retten möchte, warum bleibst du meinem Rufen gegenüber taub? Ist es dir lieber, wenn sich deine Felder in ein Schlachtfeld verwandeln und deine Erde von Feinden zertrampelt wird, die nur Leichen und blutgetränkten Boden zurücklassen? Ist es dir lieber, wenn deine Städte zerstört, vernichtet, dem Erdboden gleichgemacht werden? O Frankreich, dein Leben ist in Gefahr. Ich kann dich nicht ohne deine Mithilfe retten.“

Weitere Prophezeiungen zum Dritten Weltkrieg wurden von der Muttergottes in Kerizinen nicht mitgeteilt.



Die Bekehrung Russlands

6. März 1949
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Wenn man meine Bitten schließlich doch erfüllt, wenn von diesem Ort (Kerizinen) Ehrungen und viele inbrünstige Gebete zu mir aufsteigen, dann werde ich Frankreich retten und vor den Russen bewahren. Von einer plötzlichen Erleuchtung getroffen, werden diese letzteren sich einer neuen weisen Weltsicht anschließen.“

Das ist ein Hinweis auf die von der Muttergottes 1917 in Fatima versprochene Bekehrung Russlands zum katholischen Glauben, der dazu führen wird, dass die Russen sich vom Kommunismus ab- und „einer neuen weisen Weltsicht“ zuwenden werden. Das deutet darauf hin, dass der Heilige Vater die von Unserer Lieben Frau von Fatima 1929 geforderte Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz doch noch vornehmen wird, für die Maria die Bekehrung Russlands verheißen hatte. Die Weihe Russlands und die darauf folgende Bekehrung Russlands wird somit nicht vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges erfolgen, sondern danach, weil Russland, noch unbekehrt, diesen Krieg beginnen wird. Mein bisheriger Forschungsstand ist, dass die Russlandweihe und Russlands Bekehrung noch während des Dritten Weltkrieges erfolgen.

Hier zeigt sich die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Weihe Russlands durch den Heiligen Vater. Würde die Russlandweihe noch vor dem Krieg erfolgen, dann würde Russlands Bekehrung zum katholischen Glauben früher beginnen, und viel Unheil würde uns erspart bleiben! Tragisch, dass sich die Päpste aus diplomatischen Gründen weigern, die Weihe Russlands vorzunehmen; das zeugt von einem sehr geringen Vertrauen in die Muttergottes und ihre ihr von Gott verliehene Macht!



Die Dreitägige Finsternis

25. April 1961
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Deshalb steht ihr jetzt … vor einem Zusammenbruch, der die ganze menschliche Gesellschaft treffen wird. Wenn nicht Gott in seiner Macht und Weisheit dem Einhalt geböte, würde die Menschheit zerstört werden durch die Grausamkeit der von Menschen erfundenen Waffen. Sie würden ihren eigenen Untergang herbeiführen und schreckliche Zerstörungen im ganzen Weltall anrichten und in der ganzen Schöpfung, die doch Gott aus Liebe schuf, zum Glück und Wohlergehen für meine Kinder.“

Der Verweis auf die Zerstörung der Menschheit „durch die Grausamkeit der von Menschen erfundenen Waffen“ deutet auf den Dritten Weltkrieg hin, in dem diese Waffen zum Einsatz kommen werden, weshalb es beim Propheten Jesaja heißt:

„... Sie kommen aus fernem Land, vom Ende des Himmels … zu verheeren/verwüsten die ganze Erde! …“ (Jes. 13,4-6)

Um die Menschheit vor der Auslöschung durch diese Waffen zu retten, wird Gott den Dritten Weltkrieg noch rechtzeitig zum Abschluss bringen. Das besagen noch andere Prophezeiungen:

Pater Bernhard Clausi († 1849)
"Die Dinge werden zum Äußersten kommen, wo die menschliche Hand nichts mehr vermag und alles verloren scheint, dann wird Gott selbst eingreifen und in einem Augenblick wie vom Morgen zum Abend alles in Ordnung bringen ...“

Der prophetische Franzose nach Andreas Rill (1914)
"... und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein ... und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht."

Mönch Philippas (griech.-orth.) nach „Styker“ (1990er Jahre)
„... sondern sagte zu mir, dass der Krieg von Menschenhand losgelöst worden ist, aber von Gottes Hand beendet wird.“

Und zwar würde das durch eine noch nie da gewesene kosmische Katastrophe geschehen:

12. Januar 1957
Die Seherin von Kerizinen: „Während die Heilige Jungfrau dies sagte, hielt sie ein Bild in ihren Händen, das die Welt darstellte und einer ausgebreiteten geographischen Karte glich. … Plötzlich tauchten rechts und links eine Art feuriger Kugeln auf, die auf das Bild zusteuerten und bei deren Aufprall jede eine große Flamme entzündete. Danach erschien die Erde wie zerfetzt und zerstückelt. Wo sich die Explosionen entzündet hatten, waren leere Flächen; dort war alles vernichtet. Anderswo, an Stellen, die nicht von den feurigen Kugeln getroffen worden waren, erbebte die Erde und alles stürzte zusammen. Hierauf kam eine dichte Finsternis, die das Bild bedeckte. Die Erde verschwand in diesem Dunkel. Plötzlich löste sich die Finsternis auf; es war heller Tag. Die Welt tauchte wieder auf, d.h. das, was von der Welt übrig war. Eine entsetzliche Vernichtung hatte stattgefunden.“

Es ist die Rede von einer dichten Finsternis, die die Erde verhüllt, und nach der nur noch äußerst wenig von der Welt übrig bliebe, denn „eine entsetzliche Vernichtung hatte“ während dieser weltweiten Finsternis „stattgefunden“. Das ist die von vielen katholischen Sehern prophezeite Dreitägige Finsternis, die den Dritten Weltkrieg zum Abschluss bringen soll. Anna Henle (1872-1950) prophezeite:

„Drei Tage Nacht werden noch kommen. Wenn dann die Irrlehren und Sekten verschwinden, wenn sie mit der Geißel der Strafrute geläutert werden und verstummen, dann wird es herrlich und Friede werden. Die Strafe trifft die ganze Welt. Die drei Tage der Finsternis sind zu vergleichen mit den drei Stunden Jesu am Kreuze - und sie kommen schnell. Es wird plötzlich Nacht werden und die Erde wird zittern und beben wie noch nie. Große „Umwälzung“ der Erde in den drei dunklen Tagen. Die Erde wird nachher nicht mehr so sein wie heute. Durch eine Verkantung (Umwälzung) der Erdachse werden sich die Klimazonen verschieben. Afrika wird europäisches Klima bekommen, Europa afrikanisches. Das wird allgemein gedeutet als Zeichen der Gerechtigkeit Gottes.“

Ergänzend heißt es in der Botschaft Unserer Lieben Frau von Kerizinen:

21. November 1957
"Besonders das letzte Zuschlagen (Gottes) wird furchtbar sein, weniger allumfassend als die Sündflut, aber viel grausamer, denn es wird aus Feuer und Blut bestehen. Gott wird sichtbar einschreiten, um der aufrührerischen Menschheit Herr zu werden, um die Gottlosen zu zermalmen und den Rationalismus, das ungläubige, rein verstandesmäßige Denken aufzuzeigen. Wie ein Winzer wird er die Gemeinde der Christen beschneiden, die verdorbenen und verdorrten Glieder entfernen, um den Rest des mystischen Leibes seiner Kirche zu retten. Er wird das Blut seiner Märtyrer und seiner Gerechten rächen, die von den Gottlosen verfolgt wurden.“

Die weltweite Katastrophe während der Dreitägigen Finsternis ist demzufolge nicht nur eine Maßnahme Gottes, um die Existenz der Menschheit zu sichern, sondern auch eine Maßnahme zur Reinigung der Menschheit und der Kirche von den bösen Menschen zur Etablierung einer besseren Zukunft. Das wird nochmal in der Kerizinen-Botschaft der Heiligen Jungfrau vom 21. November 1957 zum Ausdruck gebracht:

„Wenn auch so viele Geißeln und Strafen Gottes eine große Anzahl von Seelen zur Bekehrung führen werden, so wird es doch bis ans Ende immer noch Sünder geben, sündige Menschen ohne Reue, die unter den Schlägen der göttlichen Gerechtigkeit immer böswilliger und wütender werden. Aber auf diese, in ihrer Unbußfertigkeit verstockten Sünder, wird Gott plötzlich Donner und Blitz niederfahren lassen und sie alle vernichten. Dann werden alle erkennen, dass Er der Herr ist über dieser Welt, die Er erschaffen hat und aus der Ihn zu verjagen man sich anmaßt.“

In der Botschaft der Heiligen Jungfrau vom 15. Dezember 1959 in Kerizinen wird noch ein Feuerregen prophezeit, der während der Dreitägigen Finsternis auf die Erde niedergehen wird:

„Die Dauer der Prüfung wird verkürzt werden, die Schwere der Strafen aber wird gesteigert werden. Feuer, das vom Himmel fällt, wird die Menschen wieder verständig, reuevoll und demütig machen.“

Doch schon vor Beginn der Dreitägigen Finsternis wird Gott durch kosmische Einwirkungen eingreifen, wie es in der oben zitierten Kerizinen-Botschaft vom 12. Januar 1957 heißt:

„Während die Heilige Jungfrau dies sagte, hielt sie ein Bild in ihren Händen, das die Welt darstellte und einer ausgebreiteten geographischen Karte glich. … Plötzlich tauchten rechts und links eine Art feuriger Kugeln auf, die auf das Bild zusteuerten und bei deren Aufprall jede eine große Flamme entzündete. Danach erschien die Erde wie zerfetzt und zerstückelt. Wo sich die Explosionen entzündet hatten, waren leere Flächen; dort war alles vernichtet. Anderswo, an Stellen, die nicht von den feurigen Kugeln getroffen worden waren, erbebte die Erde und alles stürzte zusammen. Hierauf kam eine dichte Finsternis, die das Bild bedeckte.“

Möglicherweise handelt es sich bei den feurigen Kugeln aus dem Kosmos, die die Erde treffen und aufreißen, um die Trümmerteile eines Kometen oder Asteroiden. Auch wird es in diesem Zusammenhang sehr starke Erdbeben geben, die alles zusammenstürzen lassen.

Die Katastrophe der Dreitägige Finsternis, als Reaktion Gottes auf den Dritten Weltkrieg und die blutige Verfolgung seiner Kirche und auf noch viele andere Verbrechen, wird durch die Reinigung der Menschheit von den bösen Menschen zu einer fundamentalen Wende in der Menschheitsgeschichte führen.



Die Zeit nach der Dreitägigen Finsternis

Innerhalb der außerkirchlichen Prophezeiungsforschung ist man oft der Meinung, dass direkt auf die Dreitägige Finsternis eine lange Zeit des Friedens folgen würde, weil Alois Irlmaier in den 50er Jahren prophezeit hat:

„Nach diesen Ereignissen kommt eine lange, glückliche Zeit. Wer es erlebt, darf sich glücklich preisen.“

Doch Unsere Liebe Frau von Kerizinen widerspricht dem in ihrer Botschaft vom 29. Mai 1948:

„Einige Jahre nach diesem Krieg (dem 3. Weltkrieg) wird es wieder Krieg geben ...“

Es wird also einige Zeit nach der Dreitägigen Finsternis einen Vierten Weltkrieg geben, der die danach angebrochene kurze Friedenszeit beenden wird. Die von Irlmaier vorhergesehene lange Zeit des Friedens und des Glücks wird nach derselben Botschaft vom 29. Mai 1948 und nach der Botschaft vom 2. Februar 1944 nach dem Vierten Weltkrieg beginnen:

29. Mai 1948
„Einige Jahre nach diesem Krieg (dem 3. Weltkrieg) wird es wieder Krieg geben; aber danach werden die treuen Diener Christi einen beglückenden und gerechten Frieden genießen.“

2. Februar 1944
„Erst dann wird für die Menschheit, die heute durch den Aussatz der Sünde hässlich zugerichtet ist, jener Frieden anbrechen, der bis ans Ende der Zeiten dauern wird.“

Der Irrtum, der sich bei Irlmaier eingeschlichen hat, wonach es direkt nach der Dreitägigen Finsternis zu dieser langen Zeit des Friedens und des Glücks käme, rührt daher, dass ihm, wie auch anderen katholischen Sehern, der Vierte Weltkrieg nicht gezeigt worden ist.

Es wird direkt nach der Dreitägigen Finsternis zwar eine Zeit des Friedens anbrechen, aber diese wird kurz sein. Dass in dieser kurzen Friedenszeit nicht alles in Ordnung sein wird, wie in der langen Friedenszeit nach dem Vierten Weltkrieg, belegt die Tatsache, dass es zu eben diesem vierten Weltkrieg kommen wird. Das belegt auch die folgende Prophezeiung Unserer Lieben Frau von Kerizinen vom 29. Mai 1948:

„Diese Kriege (der Dritte und Vierte Weltkrieg) könnten jedoch vermieden werden, wenn sich die Welt reuig zu Gott bekehrte.“

In der kurzen Friedenszeit kommt es also noch nicht zu einer Bekehrung der Welt; die Menschheit wird kurze Zeit nach der Dreitägigen Finsternis wieder dem Bösen verfallen, so dass es zum Vierten Weltkrieg kommt. Das besagt auch die Kerizinen-Botschaft der Heiligen Jungfrau vom 15. Dezember 1959:

„Wenn die Kirche erneuert ist, wird man ihr besser gehorchen und sie mehr achten.“

Man wird der heiligen römisch-katholischen Kirche nach der Dreitägigen Finsternis zwar „besser gehorchen und sie mehr achten“ als vorher, aber noch nicht vollkommen. Vollkommen gehorchen wird man ihr und vollkommen achten wird man sie erst nach dem Vierten Weltkrieg, wenn sie weltweit triumphieren wird:

12. Januar 1957
Unsere Liebe Frau von Kerizinen: „Die Welt wird eine Erneuerung erleben und sich aufrichten, die Kirche aber einen Triumph, und dies alles durch das Reich meines Unbefleckten Herzens, das in allem eng verbunden ist mit dem Herzen meines Sohnes.“

28. April 1959
„O, dieser wunderbare Triumph der Kirche, die demütig und arm inmitten des allgemeinen Wohlstandes dastehen wird! Sie wird stark sein und ihre Erfolge werden ans Wunderbare grenzen. Sie wird die ganze Menschheit zu einer einzigen Herde versammeln, unter der Führung eines einzigen Hirten, des Stellvertreters meines Sohnes in Rom.“

12. Mai 1955
„Betet viel für den Heiligen Vater und für die heilige Kirche. Ich werde ihre Stütze sein, damit sie, nach dem schrecklichen Leiden, das sie durchstehen muss, wieder siegreich und in aller Freiheit überall das Evangelium vom alleinigen und wahren Christus verkünden kann. Dann wird die ganze Erde den Frieden wiederfinden und Christus lieben und ihm dienen.“

2. Februar 1944
„Jeder Christ möge für seinen sündigen Bruder Apostel werden; er möge die verirrten Seelen suchen und in die Hürde zurückführen, damit alle vereint, mit und für Christus leben. Erst dann wird für die Menschheit, die heute durch den Aussatz der Sünde hässlich zugerichtet ist, jener Frieden anbrechen, der bis ans Ende der Zeiten dauern wird.“

5. März 1955
„Anstelle der gottlosen Regierungen werden sich zwei glorreiche Throne erheben, jener des Heiligsten Herzens Jesu und jener meines Unbefleckten Herzens. So wird der Name Gottes auf der ganzen Erde verherrlicht werden.“

12. Mai 1955
„Durch unsere beiden Herzen, in allem eins, mit den gleichen Wunden über und über zerschlagen wie auch unaufhörlich zermartert durch die Undankbarkeit der Menschen, wird die Rettung der Völker erfolgen und die Kirche wieder auferstehen, stark, einig, siegreich. Wie groß werden dann die Herrlichkeit und Einheit der Kirche sein!“

25. April 1961
„Aber glaubt mir, ich werde auch diesmal wieder den Sieg davontragen. Niemand darf daran zweifeln, dass ich der Welt den Frieden, den wahren Frieden, schenken will, der jeden Streit, alle Gewalt und Unordnung ausschließt; jenen Frieden, der das Glück und die Herzensfreude gebiert.“

Diese Erneuerung der ganzen Welt nach dem Vierten Weltkrieg wird gemäß den Botschaften Unserer Lieben Frau von Kerizinen eng verbunden sein mit der katholischen Glaubenserneuerung Kerizinens, der Bretagne und ganz Frankreichs:

5. März 1955
„Doch habt Mut, ihr Christen, das Reich Gottes ist nahe ... Doch um dieses Reich Gottes und diesen Sieg der Kirche schneller herbeizuführen, geh und sage den Priestern, dass sie hier eine Kapelle bauen und darin das hl. Messopfer feiern, mit der Sühnekommunion für die Sünden der Unkeuschheit. Das wird ihnen Kraft und Standesgnaden bringen. Die gerechten Seelen werden sich hier heiligen, die Sünder werden sich hier bekehren und so wird die Welt dadurch erneuert und befriedet werden.“

31. Oktober 1956
„Dann werde ich dieses Land der Bretagne sichtbar unter meinen Schutz nehmen, dieses Land, von dem aus ein neues Frankreich, ein christliches Frankreich hervorgehen muss, das von jenem großen Monarchen, dem besonderen Gesandten Gottes, dem Verteidiger der Kirche und der Freiheit regiert werden wird. Unter seiner Regierung wird wieder Gerechtigkeit herrschen.“

29. Mai 1948
„Nach einiger Zeit werde ich ihm (Frankreich) einen großen Führer, einen König geben. Es wird dann einen solchen Aufschwung erleben, dass sein geistiger Einfluss auf die ganze Welt vorherrschend sein wird … Durch die Bretagne, die mir am treuesten geblieben ist, will ich Frankreich wieder verchristlichen. Wenn es zu Christus heimgefunden hat, wird es so Gott anhangen, dass es erneut zum Licht für die heidnischen Völker werden wird.“

6. März 1949
„Das französische Volk habe ich dazu erwählt, die zerrissene Bande zwischen der Welt und Gott neu zu knüpfen.“

Durch die Glaubenserneuerung in Kerizinen und dann in der ganzen Bretagne würde Frankreich „verchristlicht“ werden; und durch das dann christlich gewordene Frankreich kommt dann die Bekehrung der Welt zum katholischen Glauben!

Doch gemäß der Prophetie Unserer Lieben Frau von Kerizinen wird auch die lange Friedenszeit nach dem Vierten Weltkrieg mit ihrem Triumph der vereinten Herzen Jesu und Mariens und der katholischen Kirche ein Ende haben:

2. Februar 1944
„Erst dann wird für die Menschheit, die heute durch den Aussatz der Sünde hässlich zugerichtet ist, jener Frieden anbrechen, der bis ans Ende der Zeiten dauern wird.“

Wenn also das Ende der Zeiten anbricht, das mit der Wiederkunft Christi zum Jüngsten Gericht vollendet werden wird, werden die lange Friedenszeit und der Triumph der Herzen Jesu und Mariens zu Ende gehen. Dazu eine Prophezeiung des Sankt Gallener Mönchs Hepidanus aus dem 11. Jahrhundert:

„Den furchtbaren Kämpfen, welche hiermit verbunden sind, wird eine Reihe von glücklichen Jahren folgen. Es wird dann ein Mann aufstehen, der sich dem Laufe der Dinge entgegenstemmt, und seinem Anhange wird es gelingen, eine neue Ordnung ins Dasein zu rufen. Diese wird aber nicht von langer Dauer sein, indem der Untergang alles Lebenden dann vor der Türe steht.“

Der Verweis auf den Untergang „alles Lebenden“ (vgl. 2 Petr 3,10) weist auf die von der Gottesmutter in Kerizinen prophezeite Endzeit hin, ebenso die Erwähnung der glücklichen Zeit, die auf die „furchtbaren Kämpfe“ folgt. Auch die Ankündigung des Mannes, „der sich dem Lauf der Dinge entgegenstemmt“, weist auf die Endzeit hin, da es sich bei diesem nur um den in der Heiligen Schrift prophezeiten Antichristen handeln kann, der sich als der Messias der Juden ausgeben wird, und der schließlich die Herrschaft über die ganze Welt erlangt, und den Jesus bei seiner Wiederkunft beim Jüngsten Gericht vernichten wird.

Wie wir aus dem zweiten Thessalonicherbrief des hl. Apostels Paulus erfahren, geht dem Antichristen, dem Mann, „der sich dem Lauf der Dinge entgegenstemmt“, einer großer Abfall vom katholischen Glauben voraus:

„Lasst euch nicht so schnell die Besinnung rauben, weder durch eine Geistesoffenbarung noch durch ein angebliches Wort oder Schreiben von uns, als stünde der Tag des Herrn (das Jüngste Gericht!) nahe bevor … Denn zuerst muss der Abfall kommen und offenbar werden der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn des Verdebens, der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott heißt oder Gottesverehrung, so dass er sich in das Haus Gottes setzt (in einem neuem Tempel der Juden?) und von sich erklärt, dass er Gott sei.“ (2 Thess 2,2-4)

Der dem Antichristen vorhergehende Abfall wird also die von Unserer Lieben Frau von Kerizinen prophezeite lange Friedenszeit mit dem Triumph des Heiligsten Herzen Jesu und des Unbefleckten Herzen Mariens zum Abschluss bringen. Dieser Abfall von Christus, seiner Kirche und dem katholischen Glauben wird in jener Zeit gigantischer sein, als der, den wir seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil erleben, weil diesmal nahezu die gesamte Menschheit, die in der langen Friedenszeit katholisch war, abfallen und so dem Antichristen den Weg bereiten wird! Doch Unsere Liebe Frau von Kerizinen prophezeite am 10. Dezember 1955 den Endsieg der katholischen Kirche:

„Um die entfesselte Hölle zu bekämpfen …, greift mein Sohn, euer göttlicher Erlöser, durch dringende Aufrufe ein, die Seelen der Verdammnis zu entreißen und seine Kirche zu verteidigen, der er den Endsieg versprochen hat.“

Dieser Endsieg der katholischen Kirche erfolgt nach der Vernichtung des Antichristen, die in 2 Thess 2,8 prophezeit ist:

„.. dann wird sich der Gesetzlose offenbaren, den der Herr Jesus hinwegnehmen wird mit dem Hauch seines Mundes und vernichten wird mit dem Aufleuchten seines Kommens.“

Alsdann werden sich alle Völker wieder der katholischen Kirche zuwenden, und dann auch die Juden:

„Verstockung kam über einen Teil von Israel, bis die Vollzahl der Heiden eingetreten ist, und so wird ganz Israel gerettet werden.“ (Röm 11,25-26)

Dann, nach der Rückkehr der Völker zur Kirche, wird Christus zum Jüngsten Gericht erscheinen. Dann bricht die Ewigkeit an!



3. Kapitel
Was können wir tun?


Wir haben gesehen, dass die Gottesmutter die Welt vor großem Unheil warnt: Rückkehr des Kommunismus, sein Triumphzug in der Welt und infolgedessen Verfolgungen der Kirche und ein dritter Weltkrieg. Um dies zu verhindern, erbat sie als Unsere Liebe Frau von Fatima 1929 durch Schwester Lucia die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz durch den Heiligen Vater und alle Bischöfe der Welt:

„Es ist der Augenblick gekommen, in dem Gott den Heiligen Vater bittet, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt, die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz vorzunehmen.“

Seither haben sich alle Päpste aufgrund mangelnden Vertrauens in die Gottesmutter geweigert, diese Weihe zu vollziehen. Sie wird erst erfolgen, wenn es zu spät sein wird, d.h. wenn der Kommunismus weltweit triumphiert hat und der Dritte Weltkrieg da ist.

Auch mit einer Umkehr der Menschheit zum Guten unabhängig von der Russlandweihe, die ebenfalls dazu führen könnte, dass das prophezeite Unheil verhindert wird, ist nicht zu rechnen, da sie sich zunehmend für das Böse entscheidet, für das, was dem Mitmenschen direkt oder indirekt schadet und Leid zufügt.

Können wir also, schon kurz vor dem prophezeiten Unheil stehend, noch Hoffnung haben? Kann noch etwas getan werden, damit das prophezeite Unheil verhindert wird? In Kerizinen sagte die Muttergottes im Mai 1940:

„Ich werde rechtzeitig eingreifen, wenn alle, enger vereint als je zuvor, Gott anflehen und ihre Hoffnung auf Den setzen, Der allein alles vermag, Der die Welt in seinen Händen hält, Der Macht hat über das Schicksal der Völker, über Geist und Willen ihrer Führer.“

Das ist eine sehr hoffnungsvolle Botschaft: Gott hat Macht „über das Schicksal der Völker, über Geist und Willen ihrer Führer“. Er kann also das Schicksal der Völker durch ihre Führer in eine positive Zukunft lenken und so die Rückkehr des Kommunismus und seinen Triumphzug in der Welt, Verfolgungen seiner Kirche und den Dritten Weltkrieg verhindern. Dazu würde er sich der Heiligen Jungfrau, der nach 1 Mo 3,15 verheißenen Frau, die in Feindschaft mit Satan steht, bedienen. Denn sie ist die von ihm eingesetzte Mittlerin aller seiner Gnaden. Damit nun Gott durch die Heilige Jungfrau eingreifen und das prophezeite Unheil verhindern kann, müssen wir zum heiligen Rosenkranz greifen und gezielt gegen dieses Unheil beten. Dazu sagte die Heilige Jungfrau am 1. Oktober 1965 in Kerizinen:

„Bildet mit eurem Rosenkranzgebet einen Kranz, der die Erde mit einer Flut von Gebeten bedeckt. Dieses Gebet wird auch heute wiederum den fortschreitenden Kräften des Bösen, die die Menschheit bedrohen, Widerstand leisten und ohne Kriege und Revolutionen den friedlichen Triumph meines Unbefleckten Herzens beschleunigen, im Frieden, in der Gerechtigkeit und in der Liebe Jesu Christi, meines Sohnes.“

Denn Schwester Lucia, die Hauptseherin von Fatima, sagte 1958:

„Seit die Jungfrau Maria dem Rosenkranz eine solche Macht verliehen hat, gibt es weder ein materielles noch ein geistiges, weder ein nationales noch ein internationales Problem, das man nicht mit dem Rosenkranz und unseren Opfern lösen könnte.“

Nur noch wir, die einfachen gläubigen Katholiken, die wir guten Willens und guten Herzens sind, können das prophezeite Unheil durch unser Rosenkranzgebet und unsere Opfern verhindern. Das ist also möglich! Die Heilige Jungfrau hat es versprochen! Greifen wir also zum heiligen Rosenkranz und beten wir ihn zur Verhinderung des Unheils, vor dem wir gewarnt werden!

Im Jahre 1917 forderte uns die Heilige Jungfrau bei ihren Erscheinungen in Fatima auf, den Rosenkranz täglich zu beten. Beten wir ihn gegen das prophezeite Unheil also täglich!

Und während des Zweiten Weltkrieges rief sie in Kerizinen dazu auf, das Rosenkranzgebet und das Opferbringen zur Erlangung des Friedens zu verdoppeln:

„Verdoppelt euren Eifer im Gebet und Opferbringen …, und Jesus wird euch ein Jahr des Friedens bescheren … Wenn man auf meine Bitten hört, wird der Krieg Mitte Oktober 1940 zu Ende gehen.“

Verdoppeln wir also unser tägliches Rosenkranzgebet und unsere Opfer! Wenn wir das tun, wird das Unheil verhindert werden! Seien wir nicht nachlässig, wie unsere Päpste im Hinblick auf die geforderte Russlandweihe!


______________________________
Daran erkennt man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und jeder, der nicht liebt seinen Bruder! (1 Joh 3,10)

Ich habe der Liebe geglaubt!

https://katholischesundmehr.page4.com
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#2

RE: Prophezeiungen Mariens in Kerizinen

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 26.10.2020 13:47
von Koi • 234 Beiträge

Aurelius-stjepan,

Setz einen link in dem ersichtlich ist dass kerizinen kirchlich anerkannt ist.

Koi


zuletzt bearbeitet 26.10.2020 13:57 | nach oben springen

#3

RE: Prophezeiungen Mariens in Kerizinen

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 26.10.2020 13:59
von Blasius • 3.083 Beiträge

Prophezeiungen Mariens in Kerizinen


VORSICHT AUS: BDW

Bestätigt wird die Echtheit der Botschaften – die Seherin wäre nicht fähig gewesen, deren Inhalt zu formulieren – durch ihre volle Übereinstimmung mit den großen Glaubensthemen, mit der christlichen Moral und der marianischen Lehre der Kirche. Und Zeichen sprechen ebenfalls für das übernatürliche Geschehen in Kerizinen, so die Auffindung nach den Angaben der Gottesmutter einer unbekannten Quelle, dann die vielen bezeugten Heilungen, Bekehrungen und die Gnadenerweise aller Art. Und ein weiteres Zeichen wird in der unverbrüchlichen Treue zahlloser Pilger zur Gnadenstätte gesehen, obwohl diese durch den Ortsbischof nicht ankerkannt ist. Wäre das Geschehen aber nicht echt und Gotteswerk, so wäre der unscheinbare Ort schon längst wieder in seine, eher düstere Einsamkeit zurückgefallen.



AUSZUG AUS:
https://www.kommherrjesus.de/buchtipps-e...und-botschaften


zuletzt bearbeitet 26.10.2020 14:31 | nach oben springen

#4

RE: Prophezeiungen Mariens in Kerizinen

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 26.10.2020 14:08
von Koi • 234 Beiträge

Lieber Blasius,
das ist fast nicht zu glauben. Wo Aurelius-stjepan doch so gegen das BDW ist.
Wie er alle anlügt kann man man im Gästebuch der Zeugnisse in deinem link nachlesen.

Aurelius-stjepan, du bist ein Heuchler, ein Lügner

Koi

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#5

RE: Prophezeiungen Mariens in Kerizinen

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 26.10.2020 14:29
von Blasius • 3.083 Beiträge

Prophezeiungen Mariens in Kerizinen
Vorwort

AUSZUG:


Diese sehr wichtigen Botschaften, die bis heute weder von der Kirche noch vom Gottesvolk Beachtung gefunden haben, sowie die Lebensgeschichte der Seherin und Informationen über die Erscheinungen und ihre Niederschrift sind in dem Buch Kerizinen. Erscheinungen und Botschaften niedergeschrieben.

Um sich über die Ereignisse und die gesamten Botschaften einen Überblick zu verschaffen, sei dem Leser dieses Buch empfohlen, das meines Wissen nur noch bei Amazon und Ebay gebraucht zu beziehen ist.


Vorsicht - BDW

https://www.amazon.de/Kerizinen-Erschein...t/dp/3907525159


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